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| Credit Bild: © Avid |
Während manch andere Digital Audio Workstations (DAWs) oft versuchen,
Produzenten mit verspielten Features zu locken, bleibt Pro Tools seiner
Kern-DNA treu: absolute Verlässlichkeit, komplexes Routing und eine
Audio-Engine, die auch bei hunderten Spuren nicht ins Wanken gerät. Es ist der
unangefochtene Industriestandard, an dem sich alle anderen messen lassen
müssen.
Viel wurde in der Vergangenheit über Pro Tools
geschrieben, was ich persönlich dabei vermisst habe - einen Bericht, wie es sich
tatsächlich anfühlt, mit Pro Tools zu arbeiten.
Also machen ich etwas anderes. Ich nehme Pro Tools
Ultimate und werfen es in drei völlig unterschiedliche Studioszenarien: eine
Rock-Setting mit massiven Gitarren und Wet/Dry/Wet-Setup, ein hybrides
Symphonic-Scoring-Projekt mit zahhlosen Spuren und Sample-Libraries sowie ein
reduziertes Singer-Songwriter-Setup, bei dem am Ende möglichst wenig zwischen
Musiker und Aufnahme stehen soll.
Denn eine DAW zeigt ihren Charakter nicht nur im fraglos
beeindruckenden Feature-Liste, sondern dann wenn es musikalisch komplex wird
und eine Reihe von Anforderungen (komplexe Routings, hohe Anzahl CPU-intensiver
Plugins und ein intensiver Composing-Workflow) gleichzeitig die Software
fordern.
Analoges Denken im digitalen Studio
Im Kern ist die Arbeit mit Pro Tools – was die einzelnen
Workflow-Abläufe betrifft, aber letztlich auch optisch – eine der
DAW-Arbeitsweisen, die am stärksten an eine klassische analoge Studioumgebung
erinnert. Klingt zunächst paradox? Ist es aber nicht.
Schon das Interface wirkt wie ein digitales Mischpult. Track-Namen,
Channel-Strips, Inserts, Sends, Fader, Busse – wer einmal vor einer SSL oder
einer anderen Studiokonsole gesessen hat, erkennt die Logik sofort wieder.
Nicht unbedingt jedes einzelne Detail, aber die grundsätzliche Philosophie. Die
Oberfläche hat sich bewährt – warum sie ändern. Mit sog. Inserts fügt man Plugins
in den einzelne Spuren hinzu und behält so selbst dichten Arrangements die
Übersicht – vorausgesetzt man hat einen großen Studio-Monitor (unbedingt
empfehlenswert!)
Jedenfalls hat alles hat einen Touch von der old school- Arbeitsweise
mit großen analogen Mischpulten in sich. Dass innerhalb der DAW dann auch noch ein
analog-style Tool wie „Heat“ für harmonische Färbung und Sättigung zur
Verfügung steht, ist nur folgerichtig. HEAT arbeitet auf den aktiven
Audiotracks mit globalen Drive- und Tone-Reglern und soll genau jene Art von
Tape-/Console-Coloration simulieren, die man aus der analogen Welt kennt. Das
heißt: Wer grundsätzlich klassisch arbeitet oder zumindest weiß, wie es in
einem professionellen Studio zugeht, findet in Pro Tools die analogste Form
einer digitalen Arbeitsweise, die man sich auf einem Rechner vorstellen kann.
Oder anders formuliert: Pro Tools fühlt sich weniger wie Software an als
wie ein Studio, das zufällig auf einem Bildschirm steht.
Setup &
Bundle-Umfang
Auch wenn man bei Avid traditionell tief in die Tasche greifen muss: Das
Zusatzpaket, das man mit der Ultimate-Version von Pro Tools bekommt, ist
beachtlich und rechtfertigt insofern die Investition im professionellen Kontext
sofort. Denn man kauft hier nicht nur eine „nackte“ Recording-Software, sondern
ein voll ausgestattetes, virtuelles High-End-Studio. Instrumente, Amps,
Zusatzfeatures noch und nöcher. Avid liefert das Complete Plugin Bundle direkt
mit – das bedeutet über 120 exzellente EQs, Dynamikwerkzeuge, Reverbs und Modulationseffekte.
Dazu kommen massive Sound-Libraries, native Dolby Atmos-Integration für
dreidimensionales Mixing und modernste Pitch-Correction-Tools.
Die Software ist so extrem umfangreich, dass man selbst nach Monaten
immer wieder über Funktionen stolpert, von denen man vorher nichts wusste. Beat
Detective zum Beispiel – ein Werkzeug, das Drum-Performances analysiert und
Timing-Bearbeitungen erheblich beschleunigen kann – gehört zu den Funktionen,
bei denen man irgendwann ungläubig feststellt: Moment, das ist auch schon
eingebaut?
Dazu kommen virtuelle Instrumente und Content wie GrooveCell, PlayCell,
SynthCell, XPand!2 und die AIR-Instrumente sowie zusätzliche Sound-Inhalte.
Und Pro Tools Ultimate wächst weiter. Mit den aktuellsten Versionen
kamen unter anderem Track Pin, erweiterte Speech-to-Text-Funktionen,
MPEG-H-Unterstützung sowie der Massive X Player mit zusätzlichem
Sound-Content hinzu. Track Pin ist dabei eines dieser unspektakulären
Features, deren Wert erst in großen Sessions offensichtlich wird: Bestimmte
Tracks lassen sich im Edit Window fixieren und bleiben sichtbar, während man
durch den Rest einer Session scrollt.
Zum aktuellen Ökosystem gehören außerdem die Inner-Circle-Rewards,
die Avid für bestimmte aktive Pro-Tools-Abonnements beziehungsweise
entsprechende Berechtigungen anbietet. Darunter finden sich nicht nur
Avid-eigene Werkzeuge, sondern auch Drittanbieter-Plugins und Sound-Tools.
Im aktuellen Umfeld gehören beispielsweise Acon Digital Verberate 2,
Nightfox Rendition Lite, Safari Pedals Time Machine, Wave
Alchemy Triaz Player, Acon Digital DeBleed: Snare, AxartLab
AutoBeat Lite, Cut Classic Bad Math, Audio Brewers ab Decoder HOA
Express, Bogren Digital Ampknob BDH III und weitere Werkzeuge dazu.
Auch die Instrumenten-Seite wird inzwischen deutlich breiter: GrooveCell,
PlayCell, SynthCell, AIR Instruments, PlayCell Palette Series und XPand!2
erweitern den eigentlichen DAW-Kern um Instrumente und Content.
Pro Tools Ultimate ist nicht einfach eine DAW mit ein paar Beigaben. Es
ist inzwischen ein ziemlich gigantisches Ökosystem – für das man jedoch einen
starken Computer benötigt um mit niedrigen Buffe-Einstellungen ohne
Audio-Aussetzer und Knacksen arbeiten zu
können.
Ersteindruck
Pro Tools hat in den Ruf, eine mitunter berüchtigt komplexe Software zu
sein. Nun ist es so, dass User, die noch nie in einem echten Tonstudio waren
und den Signalfluss einer analogen Konsole nicht verinnerlicht haben, beim
ersten Öffnen der Software vielleicht kurz schlucken müssen. Hier gibt es keine
bunten, animierten Helferlein, die einem die Arbeit abnehmen. Das Edit-Window
und das Mix-Window präsentieren sich leer, nüchtern, aufgeräumt und
kompromisslos funktional. Doch genau diese Strenge im Design ist die größte
Stärke: Sobald man die grundlegende Architektur und die Shortcuts verstanden
hat, weiß wo die wichtigsten Shortcuts sitzen und man einmal begriffen hat, wie
Pro Tools mit Tracks, Clips, Bussen und Signalwegen denkt, verschwindet ein
großer Teil der vermeintlichen Komplexität. Was zunächst nach einer steilen
Lernkurve aussieht, wird plötzlich zu einem ausgesprochen direkten Workflow mit
. einer enormen kreativen Freiheit.Man editiert Audio hier so schnell und
präzise wie in wenigen anderen Programm.
Ich kann den Eindruck, Pro Tools sei grundsätzlich schwer zugänglich,
aus meinem Test jedenfalls nicht bestätigen. Ja, die Software nimmt einen
innerhalb der Anwendung nicht permanent an die Hand, und gerade beim ersten
Setup gibt es einige Schritte, die man sich zunächst erarbeiten muss.
Gleichzeitig ist die Dokumentation von Avid ausgesprochen umfangreich,
Tutorials und Hilfestellungen sind schnell erreichbar – und auch während des
Tests war die passende Information meist nur wenige Klicks entfernt.
Mein persönlicher Eindruck fällt deshalb sogar überaus positiv aus:
Innerhalb weniger Stunden hatte ich die Basics verinnerlicht.
Der User Support ist btw exzellent. Customer Service wird im Avid-Universum
erfreulicherweise sehr großgeschrieben. Bei kleinen und großen Problemen hilft
der Kundensupport – anders als das leider bei vielen anderen Firmen der Fall
ist – extrem bemüht und kompetent weiter. Es fühlt sich quasi an wie das
Apple-Care-Pendant für Audiosoftware. Das ist bei einem teuren Premium-Produkt
zwar an sich folgerichtig, aber heutzutage in der Software-Branche alles andere
als selbstverständlich.
Der eigentlich Lakmus-Test
Um die wahren Möglichkeiten und den tiefgreifenden Workflow von Pro
Tools Ultimate praxisnah zu erkunden, fokussiere ich mich auf drei im Kern sehr
unterschiedliche Anwendungsbereiche: Rock -Gitarren. Hybrides Symphonic
Scoring. Singer-Songwriter-Recording.
Rock-Session
Wer handgemachte Rockmusik aufnehmen will für den ist Pro Tools schlicht
die erste Wahl. Sogar die Rolling Stones verwenden es und selbst eingefleischte
Tape-Aficionados sind seinerzeit auf die digitale Produktionsumgebung von Pro
Tools umgestiegen.
Egal, ob man nun eine Band live trackt oder – wie in meinem Test – als
One-Man-Band das komplette Recording mit Gitarren, Plugins selbst übernimmt:
Pro Tools fühlt sich erstaunlich schnell wie eine natürliche Heimat an. Gerade
bei Rock-Produktionen, bei denen aus einzelnen Spuren irgendwann ein ziemlich
komplexer Signalverbund aus Amps, Effekten, parallelen Bussen und Automationen
wird, spielt die DAW ihre eigentliche Stärke aus.
Aufwendige Wet/Dry/Wet-Setups sind hier ein Leichtes. Das funktioniert
meines Erachtens in Pro Tools ganz besonders gut. Die übersichtliche Anordnung
von Inserts und sorgt für einen hervorragenden Überblick, selbst wenn aus dem
zunächst rohen bzw trockenmen Gitarrensignal längst ein kleines
Routing-Labyrinth geworden ist: Amp-Simulation, SSL Plugin und Tape-Plugins,
dazu parallele Modulations und Echo Strukturen werken.
In einer meiner Sessions habe ich beispielsweise die Neural DSP Archetype:
Nolly-Amp-Simulation geladen - ein klassischer
Hi Gain-Sound - und diesen mit einem FabFilter Timeless 3 Delay (Circular
Delays!) und dem legendären Eventide H910 Harmonizer und einem satten Schuss all
kombiniert, um mich klanglich in Richtung eines großen, stadionfüllenden
EVH-Studio-Sounds zu bewegen. In Pro Tools ist das mit den Send-Spuren alles
kein Problem und zudem super übersichtlich. Dass man den Wetness-Anteil mit
eigenen Regern minutiös genau einstellen kann versteht sich von selbst.
Auch das eigentliche Recording bleibt dadurch angenehm direkt. Eine
Drum-Spur mit den Bogren Digital Trivium Drums, eine Bass-Spur, Gitarren double
tracked – selbst wenn am Ende eine ganze Armada von Spuren zusammenkommt, läuft
die DAW smooth.
Die Arbeit mit Inserts und Sends ist dabei nicht nur logisch, sondern
fühlt sich tatsächlich – man merkt den roten Faden der sich hier durchzieht – erstaunlich „analog“ an. Und genau das ist
vielleicht einer der Gründe, warum sich Pro Tools gerade bei klassischem
Rock-Recording so selbstverständlich anfühlt: Die Software versucht nicht, den
Studioworkflow neu zu erfinden. Sie übersetzt ihn in die digitale Welt.
Hybrid Scoring mit Sample Libraries und Synths
Ein völlig anderes Kategorie ist das hybride Scoring. Hier treffen
riesige orchestrale Sample-Libraries auf massive, Synths, feinste
Orchesterartikulationen auf brachiale Wavetable-Sounds. Und auch bei solchen
Projekten trennt sich die Spreu vom Weizen – denn spätestens wenn aus dem
kleinen Musiksketch eine ausgewachsene Film-Session mit zig Plugins und Spuren wird, ist nicht nur der
einzelne Sound als vielmehr die Frage entscheidend, ob man überhaupt noch den
Überblick behält.
Auch hier spielt Pro Tools seine Stärken aus. Die extrem übersichtliche
Möglichkeit, Spuren nach Farben völlig frei einzufärben und logisch zu
gruppieren ist äußerst praktisch. Bei mir bekommt beispielsweise die Streicher standardmäßig
Braun. Gelb für die Brass-Sektion, Blau für die Effekte und entsprechend
weitere Farben die übrigen Instrumentengruppen. Das klingt zunächst nach einer
Kleinigkeit – bei vielen oder mehr Spuren wird aus diesem kleinen visuellen
Ordnungssystem allerdings eine Art Navigationskarte durch die komplette
Produktion.
Avids aktuelle Version geht bei diesem Thema noch einen Schritt
weiter. Track Pin erlaubt es beispielsweise, wichtige Spuren im Edit Window
festzuhalten, während man durch den Rest der Session scrollt. Bei einem kleinen
Projekt ist das eine nette Komfortfunktion. Bei einer riesigen Scoring-Session
ist es eine dieser Funktionen, bei denen man sich nach kurzer Zeit fragt, warum
man eigentlich jemals ohne sie gearbeitet hat. Das spart das unnötiges Scrollen
und hält die wichtigen Informationen genau dort, wo man sie braucht.
Hervorzuheben ist zudem die Performance. Es ist auch hier beeindruckend,
wie flüssig und schnell das Ganze selbst bei großen Sessions mit zahlreichen
Instrumenten und komplexen Routing-Strukturen läuft. Natürlich hängt die
tatsächliche Performance immer vom Rechner, den verwendeten Plugins und
insbesondere von den jeweiligen Sample-Libraries ab – eine Session mit
hunderten Kontakt-Instanzen ist schließlich auch für moderne Rechner kein
Spaziergang. Trotzdem vermittelt Pro Tools im Test genau das Gefühl, für diese
Größenordnung gebaut worden zu sein.
Bonus-Instrumenten- und Content-Angeboten wie der integrierten Massive X Player integrieren Synthese direkt in die eigentliche Pro-Tools-Umgebung und erlauben Sound-Experimente.
Singer & Songwriter
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| Credit Bild: © 6strings24frames |
Für mein Review verwendete ich dafür ein Austrian Audio OD 5, ein Erzeugnis aus meiner Heimatstadt und quasi
die österreichische Antwort auf Bread N´
Butter-Mics wie das SM57. Ich persönlich schätzd Dynamic Mics sehr, da sie letztlich
sehr gute Alrounder Mics sind und bei Akustikgitarren einen sehr natürlichen, woody
Sound einfangen. Klangeigenschaften die auch das OD 5 hat, fast mehr noch als
andere ähnlich gebaute Mics, was es zu einem idealen Testkandidaten für eine
„quick n‘ dirty“-Aufnahme-Session im Singer und Songwriter-Bereich macht.
Das OD5 ist kein klassisches passives Dynamic Mic, sondern ein Active
Dynamic Instrument Microphone (das heißt es braucht 48 V Phantomspeisung) mit
einer ODC50-Kapsel. Die aktive Elektronik sorgt für hohen Output und
funktioniert auch bei langen Kabelwegen; dazu kommen eine Nierencharakteristik,
sehr hohe SPL-Festigkeit, ein schaltbarer Low-Cut und ein
220-Grad-Schwenkmechanismus, mit dem sich der Sweet Spot ausgesprochen schnell
finden lässt – was gerade in eher engen Spaces oder am Studiodesk praktisch
ist.
Also XLR Kabel an Mic und Interface angeschlossen und los geht´s. Mikro vor
die Dreadnought, Pegel Check am Interface und dem extrem präzisen „Meters“ in
Pro Tools, Position leicht anpassen und „Record“.
Auch
mit diesem vergleichsweise simplen Setup brilliert Pro Tools. Was bei komplexen
Sessions bereits überzeugt hat, funktioniert hier genauso selbstverständlich –
nur eben eine Nummer kleiner. Spuren ausbalancieren, Panorama setzen, EQ und
Kompression justieren, Effekte über Sends hinzufügen und anschließend den
gesamten Mix weiterbearbeiten: Pro Tools bleibt dabei angenehm direkt und
vermittelt erneut diesen Eindruck eines digitalen Audio-Werkzeugs, das sich
weniger nach Software als nach einer großen Studiokonsole anfühlt.
Der
Workflow und die Ergebnisse sprechen für mich dabei eine klare Sprache. Pro
Tools ist auch bei eher spartanischen Sessions keinesfalls Overkill, sondern
liefert erstaunlich schnell und intuitiv record-ready Sounds. Und genau das
ist vielleicht die eigentliche Stärke der Software: Sie funktioniert nicht nur
dann, wenn das Projekt aus hunderten Spuren, komplexem Routing und riesigen
Sample-Libraries besteht. Sie skaliert ebenso problemlos nach unten – bis zu
dem Punkt, an dem nur noch ein Musiker, ein Mikrofon und eine gute Idee übrig
bleiben.
Zubehör
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| Credit Bild: © 6strings24frames |
Die oben beschriebenen Workflows sind immerhin komplex. Das Mixing, Mastering und
Editieren in Pro Tools ebenso. Pro Tools wartet hier mit einer Vielzahl von
Shortcuts auf – und genau hier kommt das LogicKeyboard TITAN Pro Tools Keyboard
ins Spiel.
Dabei handelt es sich um eine speziell auf Avid Pro Tools zugeschnittene Shortcut-Tastatur, die wichtige Befehle farblich auf den Tasten abbildet und dadurch Mausbewegungen, Menüsuchen und das Auswendiglernen zahlreicher Shortcuts reduziert. Neben der Funktionalität überzeugt das Keyboard durch sein stylishes Titan-Design, eine hochwertige Verarbeitung mit Aluminiumgehäuse, flachen Scissor-Switch-Tasten und angenehmem Tippgefühl, sodass es sich auch zum normalen Schreiben, Surfen und Beschriften von Tracks eignet. Es kann sowohl per USB-C als auch Bluetooth betrieben werden und besitzt eine Hintergrundbeleuchtung.
Das LogicKeyboard macht den professionellen Workflow schneller
und zugänglicher. Für intensive Pro-Tools-Anwender ist es daher ein sinnvolles
Werkzeug – besonders überzeugend ist, dass man sich nach einer gewissen Zeit so
sehr an die farbliche Beschriftung und die Anordnung der Shortcuts gewöhnt,
dass man nicht mehr bewusst darüber nachdenken muss.
Das geht zwar in der Theorie auch mit einer herkömmlichen Laptop-Tastatur, ist aber deutlich mühsamer und weitaus weniger schnell. Bei einem dedizierten Pro-Tools-Keyboard geht das alles viel intuitiver. Zwei rote Recording-Buttons machen schnelles Festhalten von Ideen äußerst flink. Das Zuschneiden von Tracks im Finishing-Prozess bei einer Aufnahme-Session oder auch das Auswählen der "Grabber", "Selector" und "Pencil"-Tools geht mit dieser Tastatur mühelos von der Hand. Letztlich geht jeder Befehl flüssiger von der Hand, weil der entsprechende Befehl nicht erst lange gesucht werden muss, schließlich fällt das Suchen auf einer Standardtastatur nach irgendeiner Funktionstaste vollkommen weg.
Klar: Pro Tools läuft natürlich auch ohne spezielle Tastatur einwandfrei - nur, das Handling ist wesentlich angenehmer mit einem hochwertigen, dezidiertem Keyboard. Dieses durchdachte Tool und auf Pro Tools hin optimierte Gerät wird tatsächlich essenziell und zu einem organischen Teil des Workflows. Für mich ist es undenkbar, Pro Tools wieder ohne dieses Keyboard zu bedienen - wenn man nur ein "Accessory" für Pro Tools dazukauft, dann muss es dieses sein.














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