Freitag, 6. Februar 2026

THE MAKING OF QUENTIN TARANTINO´S ONCE UPON A TIME IN HOLLYWOOD

Once Upon A Time In Hollywood Making Of Buch Quentin Tarantino Jay Glennie
Credit Bild: ©Insight Editions
Ein besonders interessanter Aspekt der Filmkultur ist, dass nicht nur Filme selbst kanonisiert werden, sondern auch die Erzählungen über ihre Entstehung. Manche Werke erzeugen ein derart dichtes Geflecht aus Anekdoten, ikonischen Bildern, Figuren und Atmosphären, dass sich um sie herum zwangsläufig ein zweites narratives Feld bildet – ein Resonanzraum jenseits der Leinwand. „Once Upon a Time… in Hollywood“ ist genau ein solcher Film und ein neuer umfangreicher „The Making of“ Band beleuchtet ebenjenen Raum eingehend.

Am Buchrücken prangt eine Neun. Eine Zahl, die bei Quentin Tarantino eine besondere Bedeutung trägt, markiert sie doch seinen vorletzten Film. Nach zehn Filmen soll Schluss sein. Dieser Band bildet nun den Auftakt der vom Regisseur selbst abgesegneten „Quentin Tarantino Library“, einer auf mehrere Teile angelegten bibliophilen Werkschau, die sich dem Gesamtwerk eines Regisseurs widmet, der sich seiner eigenen Filmografie als bewusst konstruiertem Kanon und kulturellem Archiv vollkommen bewusst ist. Dieses Buch ist damit nicht nur eine Einzelpublikation, sondern der Beginn eines editorischen Vermächtnisprojekts eines Regisseurs, der wie nur wenige um die Tragweite seines eigenen Werks weiß.

Natürlich ist dies nicht das erste Making-of-Buch der Filmgeschichte. Doch nur selten erreichen solche Publikationen den Status eines eigenständigen kunst- und kulturhistorischen Dokuments. Sir Christopher Fraylings Sergio-Leone-Making-ofs seien hier als Referenz genannt. In genau diese Traditionslinie reiht sich auch dieser Band ein – und hier liegt seine eigentliche Besonderheit. Er versteht sich nicht als bloßes Begleitmaterial, sondern als Erweiterung des Films, als eine Art „Augmented Product“. Es ist eine immersive Reise hinter die Kulissen eines der ambitioniertesten Filme der letzten Jahre.

Once Upon A Time In Hollywood Making Of Buch Quentin Tarantino Jay Glennie
Credit Coverbild: ©Insight Editions
Autor Jay Glennie, einer der profiliertesten Chronisten des amerikanischen Kinos, nimmt die Leser mit auf eine genuine Behind-the-Scenes-Expedition. Anhand bislang unveröffentlichten Set-Materials, detaillierter Analysen geschnittener Szenen, umfangreicher Interviews und einer Fülle seltener Fotografien entsteht ein Panorama, das den Entstehungsprozess dieses Films nahezu physisch erfahrbar macht. Glennie erweist sich dabei nicht nur als akribischer Rechercheur, sondern auch als sensibler Erzähler und exzellenter Interviewer. In Gesprächen mit zentralen Akteuren der Produktion – darunter Tarantino selbst, Sony-Chairman Tom Rothman sowie zahlreiche kreative Schlüsselpersonen – gelingt es ihm, hinter bloße Produktionsfakten zu blicken. Historische Recherche trifft hier auf filmtheoretische Reflexion, biografische Details auf cinephilen Enthusiasmus. Sein Zugang bleibt dabei stets leidenschaftlich und nie akademisch distanziert – ein Umstand, der nachvollziehbar macht, warum Tarantino ausgerechnet ihm den Zugang zu diesem Prestigeprojekt gewährt hat.

Mehr als 65 neu geführte Interviews mit Cast und Crew bilden das narrative Rückgrat des Buches. Stimmen von Leonardo DiCaprio, Brad Pitt, Margot Robbie, Mikey Madison, Margaret Qualley, Austin Butler, Kurt Russell, Dakota Fanning, Maya Hawke oder Sydney Sweeney verdichten sich gemeinsam mit jenen zentraler kreativer Instanzen – etwa Kameramann Robert Richardson, Production Designer Barbara Ling oder Produzent David Heyman – zu einer vielstimmigen Reflexion über das Filmemachen selbst. Entscheidend ist dabei, dass Glennie diese Stimmen nicht als lose Zitatsammlung aneinanderreiht. Sie werden Teil einer übergeordneten Erzählung über kreative Entscheidungsprozesse, über Tarantinos zugleich minutiös geplante und offen improvisierende Arbeitsweise sowie über den Stellenwert von Musik, Kostüm, Architektur und Rhythmus im filmischen Erzählen. So entsteht ein Making-of, das weniger dokumentiert als interpretiert.

Bemerkenswert ist auch der Zugang, den Tarantino hier erstmals in dieser Konsequenz erlaubt. Der Regisseur eröffnet den Band persönlich und stellt umfangreiches Material aus seinem privaten Archiv zur Verfügung: Hunderte Setfotografien, Produktionsmemos, Storyboards, Kostüm- und Szenenbildentwürfe, Studiounterlagen sowie eine Vielzahl ephemerer Dokumente. Sichtbar wird nicht nur der Herstellungsprozess eines Films, sondern die Arbeitsweise eines Autors, der Kino als Gesamtsystem begreift – als Zusammenspiel von Raum, Körper, Musik, Materialität und Zeitgefühl.

Auf über 400 Seiten entfaltet sich so eine detailreiche Chronik von der ersten Idee über Casting, Proben und Dreharbeiten bis hin zur Premiere und dem späteren Oscar-Erfolg mit zehn Nominierungen und zwei Auszeichnungen. Es ist das Echo eines Films, der selbst bereits ein Echo auf Hollywoods Vergangenheit war – und zugleich ein eigenständiges Werk, das zeigt, wie sehr sich Filmgeschichte nicht nur auf der Leinwand, sondern auch in ihren Produktionsnarrativen fortschreibt. Während viele vergleichbare Publikationen primär illustrativ funktionieren und rasch austauschbar bleiben, positioniert sich The Making of Quentin Tarantino’s Once Upon a Time in Hollywood bewusst in der Tradition großer filmhistorischer Monografien – und gewährt zugleich einen selten tiefen Einblick in den Filmmaking-Prozess Quentin Tarantinos.

The Making of Quentin Tarantino’s Once Upon a Time in Hollywood, erschienen bei Insight Editions

Once Upon A Time In Hollywood Making Of Buch Quentin Tarantino Jay Glennie
Credit Coverbild: ©Insight Editions




TARANTINO TOWN – His Movies and the Works That Inspired Them

Tarantino Town Buchcover John Travolta und Samuel L. Jackson im Diner in Pulp Fiction
Credit Coverbild: © Prestel Verlag
Quentin Tarantino ist fraglos der prägende Regisseur seiner Generation. Dabei erschafft er jedoch weit mehr als nur unvergessliche Filme und ikonische Szenen: Er kreiert ganze Mikrokosmen. Fiktive Marken, archetypische Figuren, eine tiefe intertextuelle Verwobenheit mit Filmgeschichte und Popkultur sowie die sorgfältig ausgewählten Outfits seiner Pro- und Antagonisten – all das sind Bestandteile einer minutiös konstruierten (Film-)Welt.

Genau hier setzt „Tarantino Town – His Movies and the Works That Inspired Them“ von Johan Chiaramonte und Camille Mathieu an. Als geistiges Sequel zum im Vorjahr erschienenen „Wes Anderson Museum“ ist auch dieser Band ein liebevoll gestaltetes Nachschlagewerk für Cineasten, doch er vibriert auf eine ganz andere, deutlich rauere Weise. Tarantino Town ist ein Ort, der zeitlos wirkt und durch den der Hauch der Geschichte weht – gleichermaßen in den Fünfzigern und Siebzigern wie auch fest in der Gegenwart von QT’s Filmen verhaftet. Hier gibt es ein Diner, in dem man einen Five-Dollar-Milkshake aus „Pulp Fiction“, die fettigen Nachos von Stuntman Mike aus „Death Proof“ oder Minnie’s Haberdashery Stew aus dem Western „The Hateful Eight“ bestellen kann.

Im Bookstore greift man zu Schundromanen oder den Büchern von Elmore Leonard. Im örtlichen Motel warten der übercharismatische Killer Bill oder die coolen Vega-Brüder. Second-Hand-Fans finden im Thrift Store die Anzüge aus „Reservoir Dogs“. Im Kino laufen Kultfilme von „Vanishing Point“ bis zum Italowestern „Django“ des zweitbesten Italowestern-Regisseurs aller Zeiten, Sergio Corbucci. Im Plattenladen lässt sich ein persönliches Mixtape aus Elvis-Presley-Songs und Ennio-Morricone-Stücken zusammenstellen – und dann wäre da noch der für Tarantinos Biografie absolut unverzichtbare Videostore. Und schließlich – hier wird die Metaebene gesprengt – finden sich auch Real-Life-Schauplätze mit Tarantino-Bezug, etwa das vom Regisseur geführte New Beverly Cinema.

Zu all diesen Orten entführt einen dieser Reiseführer, der zugleich ein Begleitbuch zur Filmografie Tarantinos ist. Und wie bei guten Reiseführern geht es eben nicht nur um Sehenswürdigkeiten, sondern auch um Zusammenhänge. Chiaramonte und Mathieu kartografieren Tarantinos Werk mit sicherem Blick für Querverbindungen, Einflüsse, Inside Jokes und Referenzen. Das Buch funktioniert weniger als lineare Analyse denn als offenes Archiv, bei dem es – gerade für Tarantino-Neulinge – viel Erhellendes zu entdecken gibt. Ganz ähnlich wie Tarantinos Filme selbst, die bei jeder Sichtung neue Details freilegen.

Am Ende bleibt „Tarantino Town“ vor allem eines: eine leidenschaftliche, kenntnisreiche Hommage an einen faszinierenden Regisseur und sein konsequentes Worldbuilding.

Tarantino Town – His Movies and the Works That Inspired Them,von Johan Chiaramonte & Camille Mathieu, erschienen im Prestel Verlag

IRON MAIDEN – Infinite Dreams

Iron Maiden – Infinite Dreams Buch Cover 50th Anniversary Eddie Heavy Metal
Credit Coverbild: © Prestel Verlag
In den frühen Achtzigern, gehörten Iron Maiden zur Speerspitze der New Wave of British Heavy Metal. Heute, fünfzig Jahre nach der Bandgründung, sind sie längst mehr als nur eine der erfolgreichsten und langlebigsten Metal-Bands der Geschichte. Sie sind eine Institution, ein kulturelles Phänomen, ein Mythos – und eine Marke.

Mit dem opulenten Jubiläums-Bildband „ Infinite Dreams“ liegt nun die offizielle Chronik dieser eindrucksvollen Karriere vor. Herausgegeben im Prestel Verlag – und das ist bereits ein wichtiges Signal – verzichtet das Buch auf die bei solchen Publikationen oft übliche Heavy-Metal-Optik aus grellen Farben und effektheischender Typografie. Stattdessen setzt dieser edle Bildband auf Zurückhaltung, Eleganz und fast schon museale Würde. Man hält keinen Fanartikel in den Händen, sondern einen Kunstband. Schweres Papier fürs Schwermetall, großzügige Bildstrecken, eine ruhige, klare Gestaltung. Und genau darin liegt seine Stärke. Gitarren, Albumcover, Bühnenrequisiten, handschriftliche Setlists, Tour-Memorabilia, frühe Skizzen, Archivmaterial – all das wird nicht einfach ausgestellt, sondern kuratiert. Iron Maiden erscheinen hier nicht nur als Metal-Band, sondern als ästhetisches Gesamtkunstwerk mit klarer visueller Handschrift neben ihrem unverwechselbaren Signature-Sound.

Im Zentrum steht natürlich auch Eddie. Das ikonische Maskottchen hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer der wandlungsfähigsten Figuren der Musikbranche entwickelt. „Infinite Dreams“ dokumentiert Eddies zahllose Inkarnationen mit beeindruckender Akribie: vom frühen Punk-Ghoul über den mumifizierten Pharao bis zum futuristischen Cyborg. Jede Version erzählt etwas über die jeweilige Phase der Band – auch musikalisch (more tech-more synths). Der Bildband erschöpft sich jedoch nicht in der Darstellung ikonischer Motive. Vielmehr vermittelt er ein Gefühl für die Entwicklung und die Ideen, die hinter der Band stehen, und zeigt, wie Musik, visuelle Konzepte und Bühneninszenierung zusammenwirken.

Für Neueinsteiger ist „Infinite Dreams“ ein klarer, gut strukturierter Einstieg, der die Bandgeschichte nachvollziehbar macht. Die einzelnen Kapitel vermitteln die wichtigsten Stationen und Entwicklungen in kompakter Form, sodass die Entstehung der Legende nachvollziehbar wird. Langjährige Fans wiederum entdecken in den reichhaltigen Bildstrecken, den Skizzen, Setlists und Archivdokumenten zahlreiche Details, die bisher vielleicht übersehen wurden. 

„Infinite Dreams“ funktioniert damit nicht nur als Jubiläumspublikation, sondern als eindrucksvolles Dokument künstlerischer Konsequenz. Der Band zeigt, wie Iron Maiden über Jahrzehnte hinweg ihre Identität geschaffen und bewahrt haben – visuell, musikalisch und konzeptionell: ein richtiges Gesamtkunstwerk geschaffen. 

Iron Maiden – Infinite Dreams: Der offizielle Bildband, erschienen im Prestel Verlag

Donnerstag, 5. Februar 2026

JACKSON CHARVEL JAPAN – The Untold Story

Jackson Charvel Untold Story Gitarre Guitar
Credit Bild: © Christian Métrailler
Charvel- und Jackson-Gitarren stehen wie keine anderen Instrumente für jenen Moment, in dem das elektrische Gitarrenspiel Ende der Siebziger und in den frühen Achtzigern noch einmal neu erfunden wurde. Es war die Zeit, als Rock- und Metal-Gitarristen spieltechnische Grenzen neu ausloteten und die Geschwindigkeit in bislang unbekannte Dimensionen trieben. Mit der Weiterentwicklung des klassischen Stratocaster-Designs von Leo Fender beziehungsweise dem Tuning ebenjener klassischen Gitarrenform entstand mit der sogenannten Superstrat ein Instrument, das genau auf diese neuen Anforderungen zugeschnitten war. Die Gitarren von Charvel und Jackson gehörten zu den Pionierinstrumenten dieser Entwicklung, sie verbanden ein radikal auf Höchstleistung getrimmtes Design mit kompromissloser Funktionalität: flache Hälse, heißere Pickups und maximale Spielbarkeit. So wurden sie zu Symbolen einer Ära – Instrumente, bei deren Spiel man gefühlt einen Strafzettel wegen Tempolimitüberschreitung riskierte.

Die Geschichte von Charvel und Jackson ist dabei auch eine Geschichte der Internationalisierung. Ursprünglich Produkte Kaliforniens, verlagerte sich bereits in den 1980er-Jahren ein Teil der Produktion nach Fernost – ein Schritt, der heute selbstverständlich wirkt, damals jedoch neu war. Während aktuell beispielsweise viele Charvels und Jacksons in der mexikanischen Produktionsstätte der FMIC in Ensenada gefertigt werden, entstanden zahlreiche Charvel- und Jackson-Modelle bereits Jahrzehnte zuvor im Land der aufgehenden Sonne. Genau dieses Kapitel – Charvel und Jackson Japan – steht im Mittelpunkt eines neuen Sammlerbandes.

Mit „Jackson Charvel Japan – The Untold Story“ legt Gitarren-Aficionado Christian Métrailler einer der bislang umfassendste Arbeiten zur Geschichte Charvel- und Jackson-Gitarren vor und schließt eine bemerkenswerte Lücke in der Guitar-Historiographie. Das Werk entstand aus über 40 Jahren persönlicher Leidenschaft für das Thema sowie rund fünf Jahren intensiver Recherche. Herausgekommen ist eine außergewöhnlich dichte Sammlung aus Zeitzeugenberichten, Archivmaterial und bislang unveröffentlichten Bildern und Dokumenten. Métrailler nähert sich seinem Thema mit der Perspektive eines Kenners, Sammlers und Historikers, der die Bedeutung dieser Instrumente im Gesamtbild der Gitarrenentwicklung präzise einordnet. Das Buch zeigt überzeugend, dass die japanischen Modelle keineswegs bloß preisgünstige Alternativen zu US-Instrumenten waren, sondern eigenständige Qualitätsprodukte mit individuellen Konstruktionsmerkmalen und Designs.

Besonderen dokumentarischen Wert erhält das Buch durch die Vielzahl an Stimmen, die Métrailler in seinem Werk zusammenführt. Beiträge und Erinnerungen von Grover Jackson, Tim Wilson, Paul Gagon, Scott Zimmerman, JoAnn Pieroth, Katsu Takuji, Gary Kahler, Dave Friedman, Jon „Sully“ Sullivan, Steve Rosen, Steve Vai, Chris Holmes und weiteren Beteiligten eröffnen einen multiperspektivischen Blick auf Entwicklung, Produktion und Rezeption der Instrumente..

Strukturell überzeugt das Buch durch die Verbindung von historischer Einordnung und technischer Detailtiefe. Es ist ein absolutes Leidenschaftsprojekt, das spürt man auf jeder einzelnen Seite. Auch gestalterisch setzt das Buch Akzente. Ein Detail mit besonderem kulturellem Tiefgang findet sich in der visuellen, äußerst japanophilen Gestaltung. Auf Cover, Kapitelüberschriften und Lesezeichen verwendet Métrailler sogenannte Wagara-Muster – traditionelle japanische Ornamentik, deren Ursprünge mehrere Jahrhunderte zurückreichen. Diese Muster greifen stilisierte Naturmotive auf und transportieren symbolische Bedeutungen, die tief in der japanischen Gestaltungskultur verankert sind. Bekannt sind Wagara vor allem aus klassischen Kimonostoffen, Washi-Papier und zahlreichen traditionellen Kunsthandwerken. Die Integration dieser Designelemente unterstreicht subtil den kulturellen Kontext der japanischen Gitarrenproduktion, die im Mittelpunkt des Buchs steht.

Der internationale Zuspruch für dieses Buch unterstreicht die Relevanz des Projekts eindrucksvoll. Die auf 300 Exemplare limitierte Erstauflage war kurz nach Veröffentlichung weltweit vergriffen. Métrailler arbeitet derzeit an einer zweiten Auflage, während das Projekt bereits Aufmerksamkeit selbst innerhalb des erweiterten Jackson-Führungsriege geweckt hat.

„Jackson Charvel Japan – The Untold Story“ ist ein außergewöhnlich gründlich recherchierter und hervorragend dokumentierter Beitrag zur Gitarrengeschichte. Das Buch richtet sich nicht nur an Sammler und Markenenthusiasten, sondern an alle, die sich ernsthaft mit der Entwicklung moderner E-Gitarren beschäftigen. Métrailler gelingt es, ein lange unterschätztes Kapitel der Instrumentenentwicklung differenziert, kenntnisreich und nachhaltig nachvollziehbar festzuhalten.

Wer sich ein Exemplar der geplanten zweiten Auflage sichern möchte, findet alle Informationen zum kommenden „2nd Batch“ auf der offiziellen Projektwebsite: The Book - Charvel Jackson Japan

Jackson Charvel Japan – The Untold Story von Christian Métrailler, erschienen im Eigenverlag.

Ein Blick ins Buch:

Jackson Charvel Untold Story Gitarre Guitar
Credit Bild: © Christian Métrailler

Jackson Charvel Untold Story Gitarre Guitar
Credit Bild: © Christian Métrailler

Jackson Charvel Untold Story Gitarre Guitar
Credit Bild: © Christian Métrailler

Jackson Charvel Untold Story Gitarre Guitar
Credit Bild: © Christian Métrailler

Jackson Charvel Untold Story Gitarre Guitar
Credit Bild: © Christian Métrailler

Jackson Charvel Untold Story Gitarre Guitar
Credit Bild: © Christian Métrailler


Montag, 2. Februar 2026

MR. MORRICONE, WIE HABEN SIE DAS GEMACHT ?

 

Credit Coverbild: © Oxford University Press
Es ist eine spezielle Eigenart des Mediums Film, dass es durch seine Massenverbreitung die Rezeption gesellschaftlicher Realitäten sowie historischer Epochen oftmals entscheidend mitprägt. Ein besonders interessantes Beispiel für diese Manifestation von Vorstellungen findet sich bei den Soundtracks, die nicht nur einzelne Szene untermalen sondern die Wahrnehmung des Zuschauers teils maßgeblich beeinflussen, wie sich vergangene Epochen „anhörten“: Wie klang etwa der Wilde Westen, was war der „Score“ dieser Pionierzeit des 19. Jahrhunderts in der „Neuen Welt“. Mir persönlich – wie zweifelsohne zahllosen anderen Cineasten– fallen da sicher weniger fröhliche Pionierchöre oder die kitschig-säuselnden Melodien des US-Western der 50s ein sondern twangige E-Gitarren, verzerrte Fuzz-Riffs, dissonante Harmonikas und Koloratur-Arien. Maßgeblich für diesen zwar historisch mitunter anachronistischen, jedoch ungemein wirkungsvollen Score war der italienische Maestro Ennio Morricone.

In seinem ungewöhnlichen Signature-Sound verschmolz der klassisch
geschulte Komponist sowohl Elemente aus der E-Musik als auch der U-Musik.
Typische Orchesterinstrumente trafen auf moderne elektrische Instrumente, die in der Klassik sonst keine Rolle spielten. Selbst Geräusche und Laute wie Kojotengeheul konnten bei ihm zur Musik werden. Ein progressiver Ansatz, den er nach den Erfolgen mit den Spaghetti Western auch bei unheimlich dichten Scores vom Krimi bis zum Drama einsetzte.
Durch diesen innovativen und oft kopierten Approach- wurde Morricone zu einem der wichtigsten, vielleicht sogar zu dem wichtigsten zeitgenössischen Komponisten.
Genau dieser interessante Zugang zu Musik steht auch im Zentrum des neu erschienenen Buchs "Ennio Morricone: In His Own Words" (Oxford University Press).

Der junge Komponist Alessandro De Rosa führte ausführliche Gespräche mit Morricone die tief in dessen komplexes Musikverständnis eintauchen. 
Während selbst die längsten Gespräche in Andy Warhols “Interview”-Magazin nur ein paar Seiten ausmachen (können) findet man hier extrem ausführliche Transkripte dieser Konversationen  die tatsächlich mehr als 300 Seiten füllen. Das ist auch deshalb besonders interessant, weil der Maestro nicht oft für Interviews zur Verfügung steht und die meisten journalistischen  Gespräche mit ihm  oftmals nur oberflächlich bleiben, was dem vielschichtigen Charakter dieser Legende und seinem intellektuell-analytischen Naturell natürlich nicht gerecht wird.
Man merkt beim Lesen von „In His Own Words“, dass der Interviewer und der Interviewte einen guten Draht zueinander haben. Die intelligenten Fragen de Rosas ebnen den Weg für eine tiefgehende Eigenanalyse eines jahrzehntelangen Oeuvres, die nicht bei den bekannteste Filmmusiken stehen bleibt, sondern letztlich in die Metaphysik der „musica assoluta“ eintaucht und so den  „creative process“ Morricones nachvollziehbar macht - sofern man ein gutes film- und vor allem musiktheoretisches Verständnis mitbringt: denn dieses Buch ist durchaus anspruchsvoll und ist teilweise wohl nur für Musiker ganz nachvollziehbar. Genau diese In Depth-Herangehensweise macht „In His Own Word“ jedoch auch zu einem der informativsten Film/Musikbuch seit langem – das zudem mehr als einmal an Truffauts Klassiker „Mr. Hitchcock, wie haben sie das gemacht ?“ erinnert.

Ennio Morricone In His Own Words, erschienen bei Oxford University Press

Donnerstag, 29. Januar 2026

TASCHEN WAREHOUSE SALE 2026

Credit Bild: ©Taschen Verlag
Der Februar ist ein merkwürdiger Zwischenmonat. Die symbolische Neustart-Energy des Januars ist verbraucht, der Eskapismus des Frühlings noch in weiter Ferne. Zu spät für gute Vorsätze, zu früh für Frühlingsgefühle. Höchste Zeit also für einen Perspektivenwechsel – und der kann durchaus auch via Inspiration zwischen zwei Buchdeckeln erfolgen.

Genau hier setzt der große Taschen-Sale an: eine bibliophile Rettungsinsel im Alltags-Grau. In den Stores in Berlin und Köln sowie online warten ausgewählte Toptitel aus Kunst, Mode, Film, Architektur, Fotografie und Popkultur mit bis zu 75 % Rabatt. Bildbände, die Couchtische in Gesprächsstoff verwandeln und Regale in kleine Privatmuseen.

Der Auftakt wird standesgemäß gefeiert: Mittwoch, 4. Februar, von 17 bis 20 Uhr laden die Stores in Berlin und Köln zur Preview Party mit Drinks, Musik und exklusiver Vorschau auf die Sale-Titel. Reinkommen, rumblättern, hängenbleiben – Denn manchmal braucht es keine Reise, keinen Plan und keinen Neuanfang. Nur ein gutes Buch. Am besten eines, das einen ganzen Coffee Table dekorativ ausfüllt.

 Hier die genauen Daten & Adressen: 


 Sale in den Flagship-Stores 
Mittwoch, 04.Februar bis Samstag, 07. Februar
Taschen Store Berlin (Schlüterstraße 39)
Taschen Store Köln (Neumarkt 3)

Preview Parties in beiden Stores,
Mittwoch, 04.Februar,  17-20 Uhr

Online
Donnerstag, 05. Februar, bis Sonntag, 08. Februar, 
Taschen Verlag Store Berlin Bücher Store Flagship Store Sale
Credit Bild: ©Taschen Verlag

Taschen Verlag Store Berlin Bücher Store Flagship Store Sale
Credit Bild: ©Taschen Verlag


Sonntag, 21. Dezember 2025

Vom Coffee Table zum Gabentisch: Popkultur-Bücher unterm Christbaum

Credit Bild: ©6strings24frames
Auch 2025 gab es wieder eine ganze Reihe außergewöhnlicher Collector’s-Edition-Bücher und Bildbände. Es sind Werke, die man nicht nur liest, sondern geradezu erlebt – stellen sie doch dank ihrer aufwendigen Gestaltung optisch wie haptisch ein echtes bibliophiles Erlebnis dar.Wer für das bevorstehende Fest noch Last-Minute-Geschenke sucht oder sich nach den Feiertagen dank Gutscheinen selbst belohnen will, findet in der folgenden „Santa’s Nice List“  Inspiration, um in popkulturelle Paralleluniversen einzutauchen. Merry Christmas!

Hinter den Kulissen bei Quentin Tarantino

Credit Coverbild: ©Insight Editions
Die offizielle Tarantino-Bibliothek wächst weiter und weiter: Der erste Band der vom Regisseur selbst abgesegneten Quentin Tarantino Library widmet sich seinem bislang jüngsten Film: Once Upon a Time in Hollywood aus dem Jahr 2019. Die Geschichte deiser Alternate-History-Liebeserklärung an Hollywood, an das Kino und an die späten Sechziger wird nicht als nüchterne Produktionschronik, sondern als sinnliche Zeitreise erzählt. Autor Jay Glennie nimmt den Leser wirklich mit "Behind The Scenes" und  entwirft anhand von seltenem Bildmaterial, geschnittenen Szenen, Insider-Infos und bislang unveröffentlichten Set-Fotografien ein detailverliebtes Panorama das dieses Buch fraglos zu einem der aufwendigsten und besten Making-of-Bücher aller Zeiten machen.

The Making of Quentin Tarantino’s Once Upon a Time in Hollywood,von Jay Glennie, erschienen bei Insight Editions

Hot Rod Guitars Made In Japan

Credit Bild: © Christian Métrailler
Entstanden aus 40 Jahren Leidenschaft und fast fünf Jahren Recherche, vereint "Jackson Charvel Japan – The Untold Story"  eine einzigartigen Sammlung von Zeitzeugenberichten und Archivmaterial und beleuchtet ein spezielles Kapitel in der Geschichte der Firmen Charvel und Jackson: jenes der Hot Rod-Gitarren aus dem Land der aufgehenden Sonne. Mit Beiträgen und Erinnerungen von  Grover Jackson, Tim Wilson, Paul Gagon, Scott Zimmerman, JoAnn Pieroth, Katsu Takuji, Gary Kahler, Dave Friedman, Jon „Sully“ Sullivan, Steve Rosen, Steve Vai, Chris Holmes und vielen anderen ist dieser Liebhaberband nicht nur ein Augen für Gitarreros, sondern auch ein Werk von gitarren-historischer Bedeutung. 

Jackson Charvel Japan – The Untold Story von Christian Métrailler, erschienen im Eigenverlag

Ein Streifzug durch Tarantino Town

Credit Coverbild: © Prestel Verlag
Und noch einmal Quentin Tarantino. Dieser ist ja weit mehr als ein Regisseur – er ist ein Weltenerfinder. Welten die durchdrungen sind von fiktiven Produkten wie Big Kahuna Burger oder Red Apple Cigarettes, coolen Archetypen, kultigen Soundtracks und einem dichten Netz aus Intertextualität und Zitaten. In "Tarantino Town", dem Follow Up zum im Vorjahr erschienenen Wes Anderson-Museum, fährt der Leser per Anhalter durch diese Galaxis und hat mit diesem schön gestalteten Band gleich einen Reiseführer an der Hand. Hier werden  Zusammenhänge kartografiert,  Querverbindungen aufgezeigt – und es wird erneut sichtbar, wie konsequent dieser Director über Jahrzehnte hinweg an seinem eigenen Mythos gearbeitet hat. Ideal für Leser, die Tarantino nicht nur schauen, sondern verstehen und immer wieder neu entdecken wollen.

Tarantino Town - His Movies and the Works That Inspired Them, von Johan Chiaramonte & Camille Mathieu, erschienen im Prestel Verlag

Eddie statt Grinch: Retrospektive auf 50 Jahre Iron Maiden

Credit Coverbild: © Prestel Verlag
In den frühen Achtzigern gehörten sie zur Speerspitze der New Wave of British Heavy Metal. Heute, zum 50-jährigen Bandjubiläum, zählen Iron Maiden längst  zu den lebenden Legenden des Genres. Mit dem Bildband „Infinite Dreams“ liegt nun die offizielle Bandchronik vor. Anders als viele vergleichbare Metal-Bücher ist dieses Werk nicht knallig-bunt, sondern gediegen und edel. Ein Heavy Metal-Kunstband. Gitarren, Alben-Cover, Bühnenrequisiten, Maskottchen Eddie in zahllosen Inkarnationen, Tourmemorabilia, Skizzen und Archivmaterial zeigen: Iron Maiden sind nicht nur eine Band, sondern ein ästhetisches Gesamtkunstwerk. Selbst für Experten langgediente Fans ist das ein faszinierender Einblick in die Band-History als auch in die Mechanismen kultureller Langlebigkeit.

Iron Maiden – Infinite Dreams: 50 Jahre Iron Maiden. Der offizielle Bildband, erschienen im Prestel Verlag

Montag, 8. Dezember 2025

75 JAHRE OZZY

Ozzy Osbourne Prince of Darkness Scream
Credit Bild: ©Hannibal Verlag
Pionier eines Genres, Kultfigur, prototypischer Metal-Sänger, der okkulte Texte fast schon liturgisch rezitierte und damit ganze Generationen nachfolgender Musiker prägte. Überdies Entdecker und Förderer außergewöhnlicher Gitarristen wie Randy Rhoads, Jake E. Lee oder Zakk Wylde: Die Meriten des Ozzy Osbourne sind fraglos viele. Als diese lebende Legende im Juli dieses Jahres, nur wenige Wochen nach seinem geschichtsträchtigen Abschiedskonzert in Birmingham, verstarb, wurden nur wenige Nachrufe der Mainstream-Presse seiner musikhistorischen Bedeutung gerecht.

Der berüchtigte Fledermausvorfall sowie Osbournes Reality-TV-Engagement – ein Faktor, der zwar seine Popularität bei einer jüngeren, nicht gerade metal-affinen Zielgruppe massiv gesteigert hat, aber zugleich kräftig am Image des „Prince of Darkness“ kratzte – rückten hier allzu sehr in den Vordergrund. Die im Vorjahr beim Hannibal Verlag zum Jubiläumsgeburtstag erschienene Bildband-Biografie „75 Jahre Ozzy“ hat nun nicht nur traurige Aktualität erreicht, sondern rückt diesen schiefen Fokus gerade.

Autor Daniel Bukszpan ist seit über 25 Jahren als freiberuflicher Journalist tätig und schreibt unter anderem für Fortune und CNBC. Zudem hat er sich mit „The Encyclopedia of Heavy Metal“ oder „Woodstock: 50 Years of Peace and Music“ einen Namen gemacht. Hier versucht er, die Jahrzehnte umfassende Karriere und die widersprüchlichen Facetten des als John Michael Osbourne geborenen Musikers in ein einziges überaus kompaktes Werk zu gießen. Dies führt zwar dazu, dass auch die wichtigsten Kapitel in Osbournes Karriere kurz und knapp abgehandelt werden, dennoch ist diese Biografie überraschend umfassend. 

Der Autor ist fraglos ein Kenner. Das spürt man auf jeder Seite und in jedem kleinen Insider-Detail. Allerdings macht die deutsche Übersetzung das Erlebnis manchmal holpriger, als es sein müsste; manche steife Formulierungen, die im englischen Original runder wirken, bremsen gelegentlich den Lesefluss. Unterm Strich legt Bukszpan ein würdiges „Diary of a Madman“ vor, das insbesondere aufgrund seiner Fülle großartiger Bilder überzeugt.

R.I.P. Ozzy

75 Jahre Ozzy, erschienen im Hannibal Verlag

Samstag, 22. November 2025

COSTUME JEWELRY - Demokratischer Luxus

Credit Bild: © Taschen Verlag
Costume Jewelry aka Modeschmuck, der sich durch Serienfertigung, erschwingliche Materialien und trendige Entwürfe auszeichnet, mag ein Luxus sein, der sich an eine breite Masse richtet – doch seine eigene, überraschend vielschichtige Geschichte macht ihn zu einem besonderen Kapitel der Modekultur.

Dieses wird nun in einem neuen Bildband beleuchtet: ein Taschen-typisch opulentes Coffee Table-Buch, das den Modeschmuck mit fast schon ehrfürchtigem Blick feiert. Die von Patrizia Sandretto Re Rebaudengo über Jahrzehnte zusammengetragene Kollektion – ein funkelndes Archiv von beinahe 600 Stücken – zeigt ein Panorama mutiger Formen, unerwarteter Materialien und jener kreativen Freiheit, die jenseits klassischer Juwelierskunst aufblüht. Mal gewagt, mal verspielt, mal nicht ganz geschmackssicher – in den präzisen Fotografien von Luciano Romano entfalten diese Preziosen eine stille, fast poetische Präsenz.

Das Buch zeichnet nach, wie New York zu Beginn des 20. Jahrhunderts zum pulsierenden Zentrum des Modeschmuckdesigns wurde. Geflüchtete europäische Juweliere brachten ihr Können, ihre Sehnsüchte und ihre Visionen mit und entwickelten eine neue, zugängliche Sprache des Schmucks – mutig, demokratisch, voller Fantasie. In den Texten von Carol Woolton und Maria Luisa Frisa, die im Austausch mit der Sammlerin deren sehr persönliche Sicht beleuchten, wird Modeschmuck zur Chronik weiblicher Selbstbehauptung und zum Spiegel gesellschaftlicher Umbrüche.

Besonders deutlich tritt hervor, wie Designerinnen und Designer mit Lucite, Bakelit, tropischen Farbtönen und avantgardistischen Formen eine Ästhetik schufen, die die Grenze zwischen „echtem“ und „Mode“-Schmuck bewusst verwischte. Die Stücke wurden zu Statements, Experimenten, kleinen Kunstwerken – getragen von Hollywood-Ikonen wie Marilyn Monroe, aber ebenso von all jenen, die ihre Identität mit einem glitzernden Akzent betonen wollten.

Am 3. Dezember wird der Bildband im Dorotheum Wien offiziell präsentiert. Im Anschluss lädt das Haus zu einem Champagnerempfang – ein passender Rahmen für ein Werk, das den schillernden Kosmos des Modeschmucks in all seinen Facetten abbildet.

Costume Jewelry, erschienen im Taschen Verlag, Hardcover, 26.9 x 33.6 cm, 4.49 kg, 528 Seiten taschen.com

 Buchpräsentation
Wann & Wo: 

Mittwoch, 03.Dezember, 12:30 Uhr
im Dorotheum Wien
(Dorotheergasse 17, 1010 Wien)

Credit Bild: © Taschen Verlag

Carmen Miranda mit auffälligem Kopfschmuck, c.1950
Credit Bild: © Silver Screen Collection/Hulton Archive/Getty Images


Marilyn Monroe mit "A Girl´s Best Friends", 1955
Credit Bild: © Herbert Dorfman/Corbis via Getty Images

Werbung für die "Coronation Gems"von Trifari, 1953
Credit Bild: © Library of Congress Washington

 
Starjuwelier Eugene Joseff aka Joseff of Hollywood 
Credit Bild: © Photoarchive of Joseff of Hollywood

Sonntag, 17. August 2025

TASCHEN SUMMER SALE 2025

Taschen Verlag Summer Sale Sommer Sale Köln Berlin
Credit Bild: ©Taschen Verlag
Bevor sich die Schatten auf die Sonnenuhren legen und der Sommer unweigerlich seinem Ende entgegengeht, wird auch in diesem Jahr ein liebgewonnenes Ritual für Coffee-Table-Aficionados zelebriert: der traditionelle Sale des Kölner Luxusbuchverlags Taschen.

Warum also die heiße Jahreszeit nicht mit einer Reise an die Schauplätze der internationalen High Society ausklingen lassen, legendäre Konzerte besuchen, an den Sets ikonischer Kultfilme vorbeischauen oder den großen Fotokünstlern der Modewelt einen Besuch abstatten? 

Zumindest auf den Hochglanzseiten der Taschen-Bildbände ist all das möglich – und das noch dazu besonders günstig; denn auch heuer gibt es bis zu 75 Prozent Rabatt auf Ausstellungs- und Mängelexemplare ausgewählter Toptitel. Begleitet wird der Sale, der wie gewohnt in den Flagshipstores in Berlin und Köln sowie online stattfindet, von einer Preview-Party mit Drinks, Musik und natürlich einer exklusiven Vorschau auf die bibliophilen Kostbarkeiten.


Hier die genauen Daten & Adressen: 

 Sale in den Flagship-Stores 
Mittwoch, 03.September bis Samstag, 06. September
Taschen Store Berlin (Schlüterstraße 39)
Taschen Store Köln (Neumarkt 3)

Preview Parties in beiden Stores,
03.September,  17-20 Uhr

Online
Donnerstag, 04. September, bis Sonntag, 07. September, 
Credit Bild: ©Taschen Verlag

Credit Bild: ©Taschen Verlag

Tascehn Summer Sale Sommer Sale Coffee Table Store Köln
Credit Bild: ©Taschen Verlag

Tascehn Summer Sale Sommer Sale Coffee Table Store Front Berlin
Credit Bild: ©Taschen Verlag