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| Credit Bild: ©6strings24frames |
Sonntag, 21. Dezember 2025
Vom Coffee Table zum Gabentisch: Popkultur-Bücher unterm Christbaum
Montag, 8. Dezember 2025
75 JAHRE OZZY
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| Credit Bild: ©Hannibal Verlag |
Samstag, 22. November 2025
COSTUME JEWELRY - Demokratischer Luxus
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| Credit Bild: © Taschen Verlag |
Dieses wird nun in
einem neuen Bildband beleuchtet: ein Taschen-typisch opulentes Coffee
Table-Buch, das den Modeschmuck mit fast schon ehrfürchtigem Blick feiert. Die
von Patrizia Sandretto Re Rebaudengo über Jahrzehnte zusammengetragene
Kollektion – ein funkelndes Archiv von beinahe 600 Stücken – zeigt ein Panorama
mutiger Formen, unerwarteter Materialien und jener kreativen Freiheit, die
jenseits klassischer Juwelierskunst aufblüht. Mal gewagt, mal verspielt, mal nicht
ganz geschmackssicher – in den präzisen Fotografien von Luciano Romano
entfalten diese Preziosen eine stille, fast poetische Präsenz.
Exodus & Exklusivität
Das Buch zeichnet
nach, wie New York zu Beginn des 20. Jahrhunderts zum pulsierenden Zentrum des
Modeschmuckdesigns wurde. Geflüchtete europäische Juweliere brachten ihr
Können, ihre Sehnsüchte und ihre Visionen mit und entwickelten eine neue,
zugängliche Sprache des Schmucks – mutig, demokratisch, voller Fantasie. In den
Texten von Carol Woolton und Maria Luisa Frisa, die im Austausch mit der
Sammlerin deren sehr persönliche Sicht beleuchten, wird Modeschmuck zur Chronik
weiblicher Selbstbehauptung und zum Spiegel gesellschaftlicher Umbrüche.
Star Glamour
Besonders deutlich
tritt hervor, wie Designerinnen und Designer mit Lucite, Bakelit, tropischen
Farbtönen und avantgardistischen Formen eine Ästhetik schufen, die die Grenze
zwischen „echtem“ und „Mode“-Schmuck bewusst verwischte. Die Stücke wurden zu
Statements, Experimenten, kleinen Kunstwerken – getragen von Hollywood-Ikonen
wie Marilyn Monroe, aber ebenso von all jenen, die ihre Identität mit einem
glitzernden Akzent betonen wollten.
Glanzvoller Event
Am 3. Dezember wird
der Bildband im Dorotheum Wien offiziell präsentiert. Im Anschluss lädt das
Haus zu einem Champagnerempfang – ein passender Rahmen für ein Werk, das den
schillernden Kosmos des Modeschmucks in all seinen Facetten abbildet.
Costume Jewelry, erschienen
im Taschen Verlag, Hardcover, 26.9 x 33.6 cm, 4.49 kg, 528
Seiten taschen.com
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| Credit Bild: © Taschen Verlag |
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| Carmen Miranda mit auffälligem Kopfschmuck, c.1950 Credit Bild: © Silver Screen Collection/Hulton Archive/Getty Images |
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| Marilyn Monroe mit "A Girl´s Best Friends", 1955 Credit Bild: © Herbert Dorfman/Corbis via Getty Images |
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Werbung für die "Coronation Gems"von Trifari, 1953 |
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| Starjuwelier Eugene Joseff aka Joseff of Hollywood Credit Bild: © Photoarchive of Joseff of Hollywood |
Sonntag, 17. August 2025
TASCHEN SUMMER SALE 2025
Bevor sich die Schatten auf die Sonnenuhren legen und der Sommer unweigerlich seinem Ende entgegengeht, wird auch in diesem Jahr ein liebgewonnenes Ritual für Coffee-Table-Aficionados zelebriert: der traditionelle Sale des Kölner Luxusbuchverlags Taschen.
Credit Bild: ©Taschen Verlag
Warum also die heiße Jahreszeit nicht mit einer Reise an die Schauplätze der internationalen High Society ausklingen lassen, legendäre Konzerte besuchen, an den Sets ikonischer Kultfilme vorbeischauen oder den großen Fotokünstlern der Modewelt einen Besuch abstatten?
Zumindest auf den Hochglanzseiten der Taschen-Bildbände ist all das möglich – und das noch dazu besonders günstig; denn auch heuer gibt es bis zu 75 Prozent Rabatt auf Ausstellungs- und Mängelexemplare ausgewählter Toptitel. Begleitet wird der Sale, der wie gewohnt in den Flagshipstores in Berlin und Köln sowie online stattfindet, von einer Preview-Party mit Drinks, Musik und natürlich einer exklusiven Vorschau auf die bibliophilen Kostbarkeiten.
Online
Mittwoch, 18. Juni 2025
NOIR ART: RALPH GIBSON SIGNIERSTUNDE IN KÖLN
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| Credit Bild: © Taschen Verlag |
Das Spiel mit Licht und Schatten sowie die expressive Kraft des Monochromen prägen seit sechs Jahrzehnten das Werk des US-amerikanischen Fotografen Ralph Gibson. Ob Porträts, Stillleben oder Akte – mit seiner Leica fängt Gibson filmisch anmutende Szenen ein, die oft eine geheimnisvolle Atmosphäre verströmen. Dass Gibson einst als Statist in Filmen von Nicholas Ray und Alfred Hitchcock mitwirkte, spiegelt sich in seiner Bildsprache wider: Seine Fotografien erzählen oft fragmentarische, spannungsgeladene Geschichten – wie Standbilder aus einem nie gedrehten Film.
Nun ist im Taschen
Verlag mit der umfassenden Monografie "Photographs 1960–2024" eine
beeindruckende Retrospektive auf das Schaffen dieses großen Fotokünstlers
erschienen. Kommende Woche wird Ralph Gibson dieses Werk persönlich signieren.
Mittwoch, 11. Juni 2025
75 YEARS OF ATLANTIC RECORDS
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| Credit Bild: © Taschen Verlag |
Dies zeigt auch die neu erschienene
Chronik „75 Years of Atlantic Records“ aus dem Hause Taschen auf eindrucksvolle
Weise. Sie bietet nicht nur große Stars und spannende Anekdoten, sondern vor
allem eines: Musikgeschichte pur. Entstanden über einen Zeitraum von vier
Jahren, versammelt dieses Werk hunderte Aufnahmen aus den firmen-eigenen Archiven–
viele davon werden hier erstmals veröffentlicht. Mit 5,14 Kilogramm wiegt diese
opulente Festschrift zudem so viel wie eine goldene Schallplatte – von denen
Atlantic ja unzählige besitzt.
Ein Geheimnis des Atlantic-Erfolgs: Ertegün und seine Mitstreiter waren zuallererst Musikfans.
Sonntag, 30. März 2025
MR. SLOWHAND AT 80
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| Credit Bild: © Warner Music, Carl Studna |
Am heutigen Tage wird Mr. Slowhand Eric Clapton unglaubliche 80 Jahre alt. Anlässlich dieses besonderen Datums für die Legende und Gitarrenikone, die auch auf diesen Seiten regelmäßig eine Hauptrolle spielt, eine Retrospektive auf einige mitunter karriereumspannende Features. Happy Birthday, Mr. Clapton!
24 NIGHTS: BLUES
Trotz der seit Jahrzehnten in ihren altehrwürdigen Hallen stattfinden Populärmusik-Konzerten ist die Royal Albert Hall im Londoner Stadtteil Kensington mit ihren gediegenen roten Sitzreihen und ihrer einem römischen Amphitheater nachempfunden Architektur nicht eben das, was man unter einem Blues-Club versteht. Anfang der Neunziger war dies jedoch etwas anders. Der majestätische, einst zum Andenken an Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha errichtete Kuppelbau verwandelte sich beinahe in eine Venue, die an der South Side Chicagos oder im tiefen Süden weit unterhalb der Mason Dixon Line gelegen sein könnte. Der Grund dafür: Mr. Slowhand Eric Clapton gastierte für seine ausgedehnte „24 Nights“-Konzertreihe in der RAH und spielte eine Serie monothematischer Abende, die unter den Mottos „Rock“, „Orchestral“ und „Blues“ standen.Zwar gibt es schon seit Jahren ein Live-Album und eine DVD dieser legendären Konzerte, allerdings fassten diese die „24 Nights“ sehr kompakt zusammen. Die nun neu erschienenen Doppel CD-und DVD-Kombis präsentieren nun eine Extended Versionen dieser Abende, die zu den besten in Claptons langer Karriere zählen.
Die Blues Nights waren für Clapton so etwas wie ein Homecoming, nach den eher zeitgenössisch orientierten Werken „August“ und “Behind The Sun“ kehrte Clapton mit „Journeyman“ zu alten Tugenden zurück. In jene Phase fallen auch die "24 Nights"-Gigs. Clapton spielte seine damals noch recht neue Signature Stratocaster und Soldano Amps – soundtechnisch fraglos eine ganz besondere Ära Claptons, das „24 Nights Rig“ ist nicht ohne Grund bis heute ein absoluter Referenz-Sound.
Die im „24 Nights: Blues“-Set dokumentierten Nächte wirken wie ein Vorgriff auf die ein paar Jahre später stattfindenden „From the Cradle“-Sessions. Mit prominenten Gaststars wie Buddy Guy (der mit seinem Leoparden-Trainingsanzug die ohnehin laxen Garderobe-Vorschriften der Royal Albert Hall doch ein wenig strapazierte), „Iceman“ Albert Collins, Jimmie Vaughan, Robert Cray sowie Muddy Waters´ Mann an den Tasten Jimmie Johnson, spielte EC puren Blues: "Key To The Highway" "Sweet Home Chicago", "Have You Ever Loved A Woman" oder "Worried Life Blues" sind nur einige der zu hörenden Klassiker. Hier offenbart sich erneut die besondere Kunst von Musikern wie Clapton, Guy oder Vaughan - denn die Jams sind hier kein Wettbewerb, sondern eine musikalische Konversation zwischen „Brothers in Blues“.
Samstag, 29. März 2025
IM RAUSCH DER GESCHWINDIGKEIT: PORSCHE RACING MOMENTS SIGNIERSTUNDEN
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| Credit Bild: © Taschen Verlag |
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| Credit Bild: ©Taschen Verlag |
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| Credit Bild: ©Taschen Verlag |
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| Credit Bild: ©Taschen Verlag |
Samstag, 1. März 2025
ENTENHAUSEN AN DER SPREE: Signierstunde Donald Duck - The Ultimate History
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| Credit Bild: © Taschen Verlag |
Die Autoren
tauchten tief in die Archive ein, um nicht nur die Geschichten hinter Donalds
nie vollendeten Filmprojekten ans Licht zu bringen, sondern auch rund 300
bislang unveröffentlichte Bilder zu Tage zu fördern. Dazu gehören
Konzeptzeichnungen, Storyboards, Hintergründe, Animations- und
Comic-Zeichnungen sowie seltene Fotografien. Dabei werden die Werke aller
bedeutenden Künstler gewürdigt, die Donald über die Jahrzehnte hinweg geprägt
haben. Eine besondere Hommage erfährt natürlich Erfinder Barks, dessen bislang unveröffentlichte frühe
Storyboard-Skizzen in diesem Band erstmals präsentiert werden.
Der Herausgeber
dieser Chronik, Daniel Kothenschulte, wird kommende Woche im Rahmen eines
Events im Taschen Store in Berlin sein Werk signieren. Zudem wird
Disney-Comic-Illustrator Ulrich Schröder die Bücher mit einer persönlichen Zeichnung
versehen.
Donald Duck. Die ultimative Chronik, Hg. Daniel Kothenschulte, Hardcover, 29 x 39.5 cm, 5.09 kg, 564 Seiten, erschienen im Taschen Verlag
Sonntag, 9. Februar 2025
SERGIO LEONE BY HIMSELF
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| Credit Coverbild: © Reel Art Press |
Nun gibt es natürlich viele Bücher über große Regisseure, durchaus von überaus kundigen Filmhistorikern und Insidern der Szene verfasst. Doch nur wenige Biografen konnten so nah an ihre Protagonisten herankommen wie Christopher Frayling, eine der internationalen Kapazitäten in Sachen Leone und Italowestern. Seine Werke „Spaghetti Westerns – Cowboys and Europeans: From Karl May to Sergio Leone“ und „Something To Do With Death“ waren frühe, ernsthafte Auseinandersetzungen mit dem Genre und seinem wichtigsten Regisseur und sind bis heute Standardwerke. Während andere Biografen auf Infos aus zweiter Hand zurückgreifen müssen, hatte er zudem direkten Zugang zum Protagonisten seiner Hauptwerke. Dementsprechend haftet seinen Publikationen, die im Genre der Cinema-Bücher jedes Mal zu den besonderen Highlights zählen, neben der profunden Fachkenntnis über die Thematiken stets eine sehr persönliche Note an, die man in anderen Büchern selten vorfindet.
Samstag, 1. Februar 2025
DAVID BAILEY – EIGHTIES
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| Credit Bild:© David Bailey Taschen Verlag |
„Warten wir auf die Achtziger? Waren sie schon da? Wo war ich?“ - David Bailey
Nun, der legendäre Starfotograf war jedenfalls definitiv mittendrin,
statt nur dabei, in jener Dekade der Dekadenz, in der die Devise „more is more“
galt und Exzess sowie Überschwänglichkeit in Mode wie Lebensstil an der
Tagesordnung zu stehen schienen – zumindest im Jetset und der High Society. Zum
Himmel strebende Frisuren, Farbexplosionen, weite Schnitte und obligatorische
Schulterpolster: Manch einer denkt daran mit Grausen zurück. Doch generell ist
der heutige Blick auf diese einst – ob diverser Geschmacklosigkeiten –
belächelte Ära ein zunehmend milderer. Auf den Laufstegen und in den
Hochglanzmagazinen feiern die 80er jedenfalls ein stetes Revival. In der Musik
gehört die Reminiszenz an sie längst zum guten Ton, in den Charts sind sie
geradezu omnipräsent. Die Eighties sind in – daran führt kein Weg vorbei.
Wie zeitlos sie tatsächlich sind und wie sehr sie die Mode bis heute beeinflussen, zeigt auch ein neuer Bildband von David Bailey, der unzählige faszinierende Arbeiten dieses bedeutenden Fotokünstlers versammelt. Der gebürtige Brite zählt fraglos zu den bedeutendsten Fotografen überhaupt. In den Swinging Sixties konnte er sich mit einer ganz eigenen Bildsprache etablieren, seine Porträtaufnahmen waren stilbildend, er selbst verkörperte einen völlig neuen Typus Fotograf. In den 1960er-Jahren fing er die Atmosphäre der britischen Hauptstadt ein und definierte sie zugleich. Michelangelo Antonioni nahm ihn als Vorbild für die von David Hemmings dargestellte Figur im Film „Blow-Up“.
TASCHEN SALE 2025
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| ©Taschen Verlag |
Begleitet wird der Sale, in dessen Zuge es bis zu -75 % Preisnachlass auf Display- und Mängel- Exemplare dieser aufwendigen Bildbände mit Sammelfaktor gibt, von Parties in den Flagship Stores – inklusive Drinks, Musik und einem Preview des gesamten Sale-Angebots.
in den oben genannten Flagship-Stores
www.taschen.com
Sonntag, 22. Dezember 2024
The Museum of Wes Anderson: His Movies and the Works That Inspired Them
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| Credit Bild: © Prestel Verlag |
Samstag, 17. August 2024
LICHTER DER TRAUMFABRIK: LIFE. HOLLYWOOD
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| Credit Bild: © Taschen Verlag |
Life. Hollywood, Hardcover, 2 Bände im Schuber, 26.5 x 36 cm, 7.50 kg, 708 Seiten, erschienen im Taschen Verlag
Ein exklusiver Blick ins Buch:
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| Sirene des Film Noir: Veronica Lake Credit Bild: © Taschen Verlag |
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| Ein Symbol für Glanz und Tragödie der Filmindustrie: Marilyn Monroe Credit Bild: © Taschen Verlag |
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| Besuch aus Europa: Und auch in L.A. lockt.... BB Credit Bild: © Taschen Verlag |
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| Der Kinosaal: ein magischer Raum Credit Bild: © Taschen Verlag |
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| Privat und als Barbarella: Jane Fonda Credit Bild: © Taschen Verlag |
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| The Man, the Myth, The Legend...Robert Redford als Sundance Kid Credit Bild: © Taschen Verlag |
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| Old Hollywood trifft New Hollywood: Paramount Produzent Robert Evans und "Duke" John Wayne Credit Bild: © Taschen Verlag |
Dienstag, 30. Juli 2024
DEEP PURPLE = 1
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| Credit Bild: © Jim Rakete earMusic Edel |
Ein Grund - vielleicht sogar der Hauptgrund - dafür ist zweifelsohne der neue Mann an den sechs Saiten. Der Ire Simon McBride ist mit 45 Jahren der Jüngste im Bunde, ersetzte den aus familiären Gründen ausgeschiedenen Steve Morse auf Tournee und wurde alsbald fixes Mitglied. Als virtuoser Rockgitarrist alter Schule hat McBride die Klassiker Purples natürlich verinnerlicht, bringt live die Blackmore´schen Riffs und neoklassischen Leads souverän rüber und fügt sich ganz generell extrem gut ins Bandgefüge ein - und lässt auf "=1" dennoch seine eigene Handschrift erkennen, u.a. mit einer Gary Moore-Influence, die so bislang nicht bei Purple zu finden war.
Die neue Inkarnation dieser Band, die historisch betrachtet den beständigen Wechsel in ihrer DNA hat, harmoniert ungemein gut miteinander. So gut, dass sich eine Frage geradezu aufdrängt: Ist McBride gar der bessere Fit für diese Band als der fraglos geniale Morse? Fast ist man geneigt, dies zu bejahen. Jedenfalls wirken die neuen Songs prägnanter, weniger proggig, kommen mehr auf den (teils hymnischen) Punkt und swingen mehr. Dass „=1“ so dermaßen druckvoll klingt, liegt also nicht allein an Produzentenlegende Bob Ezrin, der schon seit mehr als einem Jahrzehnt mit der Band zusammenarbeitet. Ian Gillan verzichtet heute zwar verständlicherweise auf eine Live-Darbietung der extremen Vokal-Übung bei "Child In Time" ist aber dennoch nach wie vor ein durchsetzungsfähiger Sänger, der auf diesem neuen Album geradezu glänzt. Organist und Keyboarder Don Airey hat hier gefühlt noch mehr den Jon Lord-Modus eingeschaltet. Mit McBride hat er einen Partner, der dieses charakteristische Interplay zwischen Orgel und Gitarre, dass ja ein wesentliches Element des Purple Sounds ist, geradezu zelebriert. Die Rhythm Section aus Roger Glover am Bass und Ian Paice an den Drums ist tight wie eh und je, angesichts der sich hier bahnbrechenden kreativen Energie legen sie allerdings ein noch massiveres Fundament.
Realistischerweise muss man konstatieren dass - wenig verwunderlich - auch dieses Album kein neues „Black Night“ oder „Highway Star“ enthält, doch die neuen Songs sind nichtsdestoweniger stark, energetisch und zitieren gekonnt die Vergangenheit (die Single „Lazy Sob“ etwa hätte durchaus aus der Coverdale-Ära stammen können). Deep Purple experimentieren auf diesem Album routiniert mit ihrem Signature Sound - nur dass "=1" eben nicht nur durchgehend Routine ist - sondern eine Band zeigt, die auf ihrem 23. Studioalbum weitaus härter rockt als manch halb so alte Musiker: bemerkenswert!
"=1" erscheint in mehreren Versionen. Für Sammler besonders interessant ist, dass die Erstpressung der Vinyl-Edition ein riesiges Booklet in LP-Größe mit allen Song Lyrics (Gillan hat hier wieder ganze Arbeit als Rock-Dichter geleistet...) beinhaltet.
Dienstag, 2. Juli 2024
SLASH - ORGY OF THE DAMNED
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| Credit Coverbild: © Seven.One Starwatch Gibson Records |
Der jüngste in diesem Bunde ist Slash, der mit "Orgy Of the Damned" ebenfalls ein recht reinrassiges, wenngleich nicht puristisches Blues Rock-Album aufgenommen hat und mit einer Reihe leidenschaftlicher und inspirierter Cover-Versionen einem ganzen Genre Tribut zollt.
Anfang des Jahres hätte man vermutlich nicht mit einer solchen Veröffentlichung gerechnet, eine neue Platte von Guns N´ Roses oder Myles Kennedy & The Conspirators war da durchaus erwartbarer gewesen. Doch wer sich mit dem Gitarrenstil und der Karriere Slashs auseinandergesetzt hat, weiß dass „Orgy Of The Damned“ weniger überraschend als vielmehr folgerichtig ist. Dieses Studioalbum fühlt sich extrem organisch an und wirkt wie ein Release zum perfekten Zeitpunkt in Slashs Vita. Als klassischer Rockgitarrist ist er natürlich tief im Blues und damit einhergehend in der Pentatonik verwurzelt. Auch ein Großteil seiner Vorbilder und Inspirationsquellen kommen aus ebendiesem Genre-Umfeld. Und auch als Slash selbst den Blues hatte, während der Zeit als G N´R als Band implodierten und der Gitarrist schließlich ausstieg, spielte er mit „Slash´s Blues Ball“ einschlägige Cover.
Der Blues Ball ist auch ein Anknüpfungspunkt für dieses 2024er Album. Zwei der Mitstreiter von damals sind auch heute wieder mit dabei, Johnny Griparic am Bass und Teddy „Zig Zag“ Andreadis an den Keys. Neu sind Michael Jerome am Schlagzeug und Tash Neal, der sowohl Gitarrenparts als auch Teile des Gesangs übernimmt. Diese ungemein groovende Band wäre schon für sich genommen ein Garant für ein hochklassiges Blues Rock-Album. Doch Slash scharte überdies eine mehr als prominente Riege an Gastmusikern um sich. Das Prinzip ähnelt also seinem Solo-Debüt aus dem Jahre 2004, bei dem ebenfalls pro Song ein Star vorbeischaute.
Und wenn der Hutmeister ruft dann kommen sie alle: Brian Johnson klingt kraftvoller als bei seiner Stammband AC/DC und Steven Tyler zeigt sich erneut als große Stilist an der Harp, beide brillieren auf Howlin´ Wolfs „Killing Floor“. Black Crowe Chris Robinson verbreitet Easy Rider-Vibes beim Steppenwolf-Cover „The Pusher“ (der Song war auch Soundtrack des Kultfilms der Sechziger). Iggy Pop wandelt dezent auf Tom Waits-Spuren bei Lightnin´ Hopkins „Awful Dream“. Reverend Billy F. Gibbons hört sich beim gleichnamigen Song wie der leibhaftige Hoochie Coochie Man an. Beth Hart singt wie gewohnt irrsinnig kraftvoll auf „Stormy Monday“. Grandsigneur Paul Rodgers klingt nach langer Krankheit beachtlich autoritativ bei „Born Under A Bad Sign“. Chris Stapleton, der Country Superstar der Stunde demonstriert die Dynamik seiner Voice bei Fleetwood Macs "Oh Well". Rock-Röhre Dorothy ist bei "Key To The Highway" im L.A. Sleaze genauso daheim wie in der großen Tradition weiblicher Blues-Shouter und mit Gary Clark Jr. kommt es in einer an Cream angelehnten Version von "Crossroads" (jedoch mit überraschendem Break in der Mitte) zur Gitarren-Konversation. Und dann natürlich immer Slash, dessen Riffs und Licks nur so aus den Speakern springen - aufgenommen von Mike Clink, der schon bei "Appetite For Destruction" und den folgenden G N´ R-Alben hinterm Pult saß und auch hier als Produzent dafür sorgt, dass dieses Album ein klanglicher Genuss ist.
Dem Blues wohnt immer etwas Schmutziges, Gefährliches und auch Erotisches inne. Nicht umsonst wird er auch als des Teufels Musik bezeichnet. Slash selbst sagt etwa über die Musik Muddy Waters´, dass es keine andere gibt, zu der man so gerne Sex haben will. Allein, dieser Umstand wird bei zeitgenössischen Interpretationen des blauen Genres allzu oft vernachlässigt, an sich wilde Songs werden allzu oft zu "safe" gespielt. Anders bei Slash, der auf diesem edlen und gleichzeitig schmutzigen Album alle Register zieht und den Blues so spielt, wie man ihn letztlich spielen muss.
Obwohl das Album keinerlei Raritäten enthält und man so gut wie alle Songs schon in sehr vielen Interpretationen von zahllosen Interpreten gehört hat, schafft es Slash ihnen seinen eigenen Spin zu verleihen - und steht damit mit beiden Beinen in der Tradition des Blues und seiner Blues Rock-Vorbilder, die auch den Delta-Urtext nahmen und ihre ganz eigenen Versionen daraus machten. Bei den im gegebenen Kontext überraschenden Songs "Just Enough For The City" (eigentlich von Stevie Wonder) und „Papa Was A Rolling Stone“ mit Demi Lovato, stretcht er die Grenzen des Genres ebenso wie mit der das Album beschließenden einzigen Eigenkomposition, der melodischen Instrumental-Nummer „Metal Chestnut“. Im Kern bleibt es jedoch ein klassisches Blues Rock-Album – und was für eines! „Orgy Of The Damned“ schafft, was nur wenigen zeitgenössischen Alben gelingt: Begeisterung hervorzurufen. Die durchwegs energetischen und virtuosen Darbietungen machen dieses lässige Album nicht nur zu einem Genre-Highlight sondern auch zu Slashs bislang bestem Soloalbum.
„Orgy Of the Damned" erscheint in mehreren Formaten. In Sachen Content sind die Versionen jedoch identisch. Die CD verbirgt sich in einem herkömmlichen, sehr dünnen Digipkak. In der Vinyl-Version kommt das coole Cover, das mit den aufreizend tanzenden Figuren eine typische Szene in einem Blues Club zeigt, naturgemäß noch besser zu Geltung. Verantwortlich für die grafische Aufbereitung der titelgebenden Orgie ist der deutsche Künstler Toni Greis. Wer Slash auf Social Media folgt, weiß dass er großer Fan von Greis ist und so gab der Gitarrist für sein jüngstes Album gleich das Cover beim für seine kinky Bilder bekannten Artist in Auftrag. Den Titel fürs coolste Platten-Cover seit langer Zeit könnte Slash zweites Solo-Album jedenfalls auch gleich einheimsen.
Mit Spaß bei der Arbeit: die Stargäste Beth Hart, Billy F. Gibbons, Brian Johnson, Chris Robinson, Iggy Pop und Steven Tyler...und Slash diesmal ES-335 im Baked Potato Club in L.A.
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| Credit Bild: © Courtesy Of Gibson Records |
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| Credit Bild: © Courtesy Of Gibson Records |
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| Credit Bild: © Courtesy Of Gibson Records |
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Credit Bild: © Gene
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