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| Credit Coverbild: © Edition Olms |
Montag, 12. Juni 2023
THE BIRTH OF ROCK N´ROLL: 70 YEARS OF SUN RECORDS
Donnerstag, 8. Juni 2023
SHOT! BY ROCK
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| Credit Coverbild: © Edition Olms |
Die Initialzündung kam für Rock in Studentenzeiten bei einem ersten Ausflug in den die kommenden Dekaden bestimmenden Hedonismus: auf einem LSD-Trip an der Uni Cambridge in den Sixties entdeckte er die Kamera eines Freundes und begann damit zu experimentieren. Unterstützt durch die chemischen Errungenschaften Albert Hofmanns entdeckte er das Kreativ-Kaleidoskop, das dem Fotoapparat innewohnte für sich - und damit gleich die eigene Bestimmung.
Inpiriert vob Surrealsimus und Symbolismus und Bonvivant-Dichtern wie Rimbaud oder Lord Byron entwickelte Rock seinen eigenen Stil und Bildsprache, die Pop (Art) und Kunst verschmolz. Rock hatte nicht nur einen ähnlichen Look wie viele der Bühnen-Heroes, er war auch Fixgröße in der Szene und schoss Bilder die genauso aussahen, wie die Musik klang: laut, bunt, lasziv, erotisch, dangerous. Mit seinem expressiven Stil wurde er einer der einflussreichsten Musikfotografen und zum Chronisten und gleichzeitigem Partizipant des Rock N´ Roll-Lifestyles.
Bowie, Queen (in Marlene Dietrich-Pose fürs Cover des zweiten Albums), Iggy Pop, Tina Turner, Debbie Harry, Mötley Crüe oder später Miley Cyrus - Rock war über Jahrzehnte der Mann fürs Ikonische, fürs Wilde, fürs Sinnliche. Das Buch „Shot! By Rock“ ist sein Vermächtnis (der Künstler starb 2021). Die hier zu sehenden Fotos wurden noch von ihm persönlich ausgewählt und mit eigenen, extrem aufschlussreichen und unterhaltsamen Kommentaren versehen.
Dieser Großformat-Bildband ist ein mitreißender Streifzug durch „Dekaden der Dekadenz“, der auch weniger bekannte Facetten des "Man Who Shot The Seventies" beleuchtet, wie etwa jene der erotischen Fotografie, seine Kokain-Stillleben oder seine Arbeiten für Hochglanzmagazine.
Blättert man durch dieses karriereumspannende Buch wird nicht nur deutlich, dass "SHOT!" zu den besten Monographien dieser Art zählt, sondern auch wieviele zeitgenössische Fotografen sich von Rock inspirieren haben lassen.
SHOT! By Rock, erschienen bei Edition Olms
RONNIE SPECTOR-MEIN LEBEN
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| Credit Coverbild: © Hannibal Verlag |
Ronnie war eine unverwechselbare Ikone- sowohl gesanglich als auch in ihrem Signature-Style mit den Kajal-Cat Eyes und der Turmfrisur, die später u.a. Amy Winehouse inspirieren sollte.
Die Autobiographie „Mein Leben“ zählt fürs Rolling Stone-Magazin zu den besten Büchern des Genres und wartet mit einem Vorwort von Rolling Stone Keith Richards auf, auch er einer der vielen prominenten Bewunderer dieser aussergewöhnlichen Sängerin. Diese Biographie ist eine ebenso dramatische wie packende (Emanzipations-)Geschichte über eine so kometen- wie wechselhafte Karriere und eine der großen Frauen der Musikgeschichte.
Mein Leben von Ronnie Spector mit Vince Waldron, erschienen im Hannibal Verlag
ROCK CLASSICS Nr.38: KISS - Das Sonderheft
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| Credit Coverbild: © Universal Rock Classics/ Slam Media GmbH |
Die Slam Media-Redaktion legt ob dieses Anniversaries und des bevorstehenden Schlussstrichs unter eine der erfolgreichsten Geschichten im Rock-Biz ihr vergriffenes Sonderheft (die Erstausgabe erschien bereits 2019) in upgedateter Version neu auf - und wirft auch hier einen genauen Blick hinter die Schminke. Für den Leser gibt es quasi alles was sie schon immer über Starchild, The Demon, den Spaceman oder The Cat wissen wollten, eine Retrospektive auf die großen und weniger großen Alben, Backstories sowie die wechselvollen Besetzungen und natürlich Streifzüge durch die schier endlosen Weiten des Merchandising - eine Disziplin die KISS seit ihrem Durchbruch in den Seventies perfektionieren. Dass der Fokus dabei nicht nur auf den bekanntesten Klassikern von "Destroyer" bis "Alive" liegt, sondern auch weniger beachtete Werke eingehend beleuchtet werden und sich zudem einige rare Fotos sowie interessante Interviews auf den Hochglanzseiten finden, macht das Heft auch für langjährige Kiss-Fans lesenswert.
Sonntag, 4. Juni 2023
STREAMS FÜR DICH - 1000 TV-SERIEN FÜR JEDE STIMMUNG
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| Credit Coverbild: © Edition Olms |
Den Überblick über zig Streamingdienste und Serien zu behalten ist selbst für Vielseher und "Binge Watch"-Junkies so zu einer echten Herausforderung geworden. Das Buch "1000 TV-Serien für jede Stimmung“ versucht nun auf 512 Seiten ein Guide durch diesen Streaming- (und DVD/Blu ray-)Dschungel zu sein. Eingeteilt wird hier weniger nach strikten Genres sondern nach den titelgebenden "Moods" - also Kriterien wie "Wenn du lachen willst" oder "Wenn du schreien willst" etc.
Das mag zwar doch allzu breitgefasst sein, die Kurz-Artikel mit einer knappen Synopsis weisen dem geneigten Leser und potentiellen Zuschauer dennoch zweckmäßig den Weg. Der Mangel an tiefgehenden Infos ersetzt zwar nicht die eigene Recherche, macht diesen "Serien-Kanon" jedoch zu einem schnellen Emergency-Ratgeber,.wenn man vor der notorisch unübersichtlichen Netflix-Startseite sitzt.
STREAMS FÜR DICH - 1000 SERIEN FÜR JEDE STIMMUNG, erschienen bei Edition Olms
Freitag, 26. Mai 2023
QUENTIN TARANTINO - CINEMA SPECULATION
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| Credit Coverbild: © Reproduced by permission of Harper/an imprint of Harper Collins |
Des Gefühls dass hier gerade eine richtiggehende Wachablöse stattfindet kann man sich nicht erwehren. Auch weil Quentin Tarantino, jener Regisseur, der das moderne Kino und dessen (Bild-)sprache in den letzten 30+ Jahren wie kein zweiter geprägt und verändert hat, nun mit seinem schon länger angekündigten Rückzug aus Hollywood ernst macht. Nach 10 Filmen soll Schluss sein, das lässt nun nur noch einen finalen Film übrig, der sich gerade in der Vorbereitungsphase befindet. Oft hat QT in Interviews davon gesprochen, dass Regisseure nicht besser werden und es einen gewissen „Tipping Point“ gibt, an dem die Qualität ihrer Filme merklich nachlässt - die Anschauungsbeispiele hierfür liefert die lange Geschichte des Kinos, die Tarantino so gut kennt wie wenig andere. Obwohl man beim Kultregisseur bei weitem nicht von schwindender Kreativität sprechen kann, hat er letztlich schon alles erreicht und auch das Hollywood 2.0 hat nicht mehr viel mit jenem Ort gemein, dem er in den Neunzigern eine bitter nötige Adrenalinspritze verabreichte.
Dieses wohl wirklich letzte Kinoprojekt (potentielle Serienproduktionen dürften nicht nur Gerüchte, sondern eine realistische Zukunftsoption sein) wird 1977 spielen und eine historische Persönlichkeit , die aber nichts zu den bekannten Protagonisten der damaligen Zeit zählt, als eine der Hauptfiguren haben und - hier schließt sich der Kreis zur bislang jüngsten Release aus der Casa Tarantino - den Titel „The Movie Critic“ tragen. Denn als ebensolcher betätigt sich auch der Regisseur in seinem neuesten Buch „Cinema Speculation“, das ein Bindeglied zu seinem letzten Film sein dürfte.
Das Follow Up zur Novelization von „Once Upon A Time In Hollywood“ ist das erste Full Length Non-Fiction-Werk des Autors, im Zentrum stehen Essays über die Filme aus der Ära einer echten cineastischen Revolution, als das „New Hollywood“ das im Studiosystem erstarrte „Old Hollywood“ ablöste. Es ist die Zeit als die Bilder schmutzig und die Hauptfiguren meist entweder gebrochen, Antihelden oder beides waren. Neue Erzählstrukturen, das Aufgreifen der Counterculture-Zeitströmungen veränderte die Art wie Movies gemacht und Stories erzählt wurden – sowohl in den großen Studioproduktionen als auch in den B-Movies. Es ist dies nicht nur die Zeit der Movie Brats wie Martin Scorsese, Steven Spielberg oder Brian De Palma sondern auch die Zeit des cineastischen Sozialisation Tarantinos. Beleuchtet werden Werke, die ihn nie losgelassen haben, wie etwa John Boormans „Deliverance“ oder John Flynns „Rolling Thunder“, Don Siegels „Dirty Harry“, Sam Peckinpahs „Getaway“ oder Martin Scorseses „Taxi Driver“. In einem Gedankenexperiment nicht unähnlich zu den Alternate History-Elementen in „Inglourious Basterds“ oder „Once Upon A Time In Hollywood“ spekuliert Tarantino wie „Taxi Driver“ wohl ausgesehen hätte, wenn Brian De Palma ihn directed hätte.
Als Filmkritiker trat Tarantino schon in Beiträgen für die Website seines „New Beverly Cinema“ sowie für den „Video Archives“-Podcast mit seinem Freund Roger Avary in Erscheinung. Es ist eine weitere Rolle für den Mann der Schauspieler, Auteur, Autor und nun auch Analyst und Historiker ist. Das später bekannte Filmregisseure zunächst als Filmkritiker gerabeitet haben ist in der Geschichte des Kinos gar nicht so selten: Die Gründungsväter der Nouvelle Vague François Truffaut, Claude Chabrol, Éric Rohmer, Jacques Rivette und Jean-Luc Godard waren vor ihrem Durchbruch für die „Cahiers Du Cinema“ tätig. Auch Peter Bogdanovich oder Dario Argento schrieben zunächst Film-Reviews. Der umgekehrte Weg, also dass sich Regisseure nach ihrem Durchbruch öffentlich in filmkritischer Manier mit den Werken ihrer Zeitgenossen auseinandersetzen ist weitaus seltener. Truffaut tat dies in „Mr. Hitchcock wie haben sie das gemacht“ und „Die Filme meines Lebens“. Zu letzterem Werk werden auch bei der Lektüre von Tarantinos Buch Assoziationen wach. Bloß dass Truffaut eher nicht die Atmosphäre eines nur von Schwarzen besuchten Kinos bei einer frenetisch gefeierten Vorführung eines „Blaxploitation“-Films aufgesogen hat oder die Klimax von „Taxi Driver“ mit einem kollektiven Orgasmus für das Publikum verglichen hätte.
And that´s the thing, man: Tarantino hat hier - wie könnte es anders sein - einen erfrischend unorthodoxen Filmkritik-Band veröffentlicht. Das für derartige Bücher ungewöhnliche, dynamische Tempo (Rückblenden und wilde Tangenten) sind für derartige Werke ungewöhnlich, für den Autor jedoch typisch. Was QT mit Truffaut gemeinsam hat, ist die Verknüpfung lebensgeschichtlicher Elemente und Kunstkonsum. Denn „Cinema Speculation ist nicht nur ein mit Trivias und Querverweisen gespicktes Werk, sondern auch ein autobiographisches - beinahe ein biographischer Entwicklungsroman. War „Once Upon A Time In Hollywood“ schon QTs „Memory Piece“ so geht er hier nun noch einen Schritt weiter. Der erwachsene Tarantino - nun selbst zweifacher Familienvater - erinnert sich an seine Kindheit, die schon früh maßgeblich von Filmen geprägt wurde.
Ein allzu oft übersehener Aspekt in den Filmen Tarantinos ist ihr hohes Maß
an Emotionalität und Sensitivität, ein Element dass gerade in den bittersüßen
Elementen von „Cinema Speculation“ zutage tritt, bei der Suche nach Vaterfiguren
oder den Enttäuschungen die der kleine Quentin erlebte, etwa durch Floyd einem
Ordell-Robbie-artigen Vagabunden, der zwar seine Film-Faszination teilte, sich jedoch
nicht als verlässlicher Kumpel für den Kinobesuch erwies.
In „Cinema Speculation“ geht es Tarantino oft ums Close-Up nicht um die Totale, Details stehen im Vordergrund, seien sie nun persönlicher Natur oder im Bezug auf „Filme seines Lebens“. Hier mischt sich Biographische mit Anekdotischem, Fakten über Klassiker und Kleinode mit alltäglichen Situationen, wie Diskussion über das eben gesehene auf dem „ride home“. In diesen Momenten wendet sich die Kamera von der Leinwand ab, fährt wie in einer Plansequenz heraus aus dem Kinosaal, und fokussiert auf die Kulissen oder hält darauf auf „little q watching big movies“ und fängt dabei jene Momente ein, in der der spätere Kultregisseur geboren wurde. Beim Lesen hat man so immer wieder „Deja Vu“-Momente die einene zu QTs eigener Fiilmographie bringen sowie ein Gefühl, das man nur als „Foreshadowing“ bezeichnen kann und das prägend für zahlreiche Künstlerbiographien ist (siehe etwa auch Steven Spielbergs „The Fabelmans“): etwa wenn Tarantino einen Dialog mit seiner Mutter Connie, über das Ende von „Butch Cassidy And The Sundance Kid“, ein prototypisches Finale für die damalige Zeit, sowohl formal als auch ins einer Vermeidung eiens „Happy Ends– das legendäre „freeze frame“, das den Moment vor dem Tod der Hauptfiguren festhält – und der Meinung ist, anstatt das blutige Schicksal der von Robert Redford und Paul Newman verkörperten Figuren nicht zu zeigen - „they shoulda shown it“
„Cinema Speculation“ ist ein Fest für Filmfans - allerdings eines, bei dem sich nur jene amüsieren werden, die zu den Cracks und Auskennern gehören und so über einen reichen Wissensschatz in Sachen Movie History verfügen um den intertextuellen Analysen Tarantinos auch folgen können. Dieser hat ein Werk geschrieben, dass so meta und leidenschaftlich ist, wie seine Filme; das Buch eines Mannes, den die Passion für die bewegten Bilder nie losgelassen hat und dessen Leben und Werdegang letztlich selbst wie der Stoff einer märchenhaften „Es war einmal in Hollywood“-Erzählung anmutet.
Cinema Speculation von Quentin Tarantino, erschienen bei Harper
Mittwoch, 10. Mai 2023
DEPECHE MODE - MEMENTO MORI
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| Credit Bild: © Anton Corbijn Sony Muisc |
Die Songs von "Memento Mori" entstanden zwar vor dem Tod Fletchers, dennoch klingen die neuen Stücke über weite Strecken wie in einer nach dem tragischen Verlust tattgefundenen, therapeutischen Songwriting-Session ersonnen. Wehmut und permanentes Dunkelgrau sind zwar Trademarks des DM-Stils, Happy Sound war nie die Devise der Band - doch an die Stelle der weltvergessenen Euphorie vieler früherer Werke tritt nun Dysphorie. Gahan/Gore das dynamische Duo, einst die jungen Wilden der Szene nun die Grand Signeurs des EDM. Das wird auch bei den neuen Songs deutlich die ohne das komplette Selbstzitat zu wagen, doch sehr an die Vergangenheit gemahnen und insbesondere Anklänge an die "early days" durchschimmern lassen.
Zu dieser Rückbesinnung auf die Anfangsjahre scheint auch eine zumindest temporäre Abkehr von einem der wesentlichsten Genres, welches die Basis vieler großer Depeche-Hits bildete: Blues-orientiert ist "Memento Mori" nicht. Dafür klingen DM hier noch cineastischer als sonst, viele Song-Parts muten wie der Soundtrack zu einem Film an, den es noch nicht gibt. Die großen Hymnen bleiben dabei jedoch aus. Dieses zurückgenommene Album changiert zwischen dem Erwartbaren und überraschen großen und tragisch-emotionalen Elementen und schließt mit seinen offensichtlichen 80s-Bezügen auch den Kreis zu den Anfangsjahren der Band - zu einem Zeitpunkt als ein prägendes Mitglied, "Fletch" mit seinen atmosphärischen Klangteppichen, fehlt. Vielleicht ist dieser Fokus auf Soundscapes, anstatt auf Riffs von Gores Gretsch-Gitarre ein bewusster Tribute an den verstorbenen Fletcher. An das "Bedenken" dass alle Menschen sterblich sind, tritt auf diesem ruhigen Album ein "Gedenken" an einen verlorenen Freund und ein Verfolgen des roten Fadens der die Synth Pop-Band der beginnenden Achtziger-Jahre mit den Elektro-Legenden von heute verbindet.
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| Credit Bild: © Sony Music |
Dienstag, 9. Mai 2023
BLACKMORE´S NIGHT - SHADOW OF THE MOON 25th ANNIVERSARY EDITION
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| Credit Bild: © earMusic Edel |
Nun wird dieses Album zum 25th Anniversary neu aufgelegt. Das märchenhafte Artwork kommt in der LP Version besonders schön zur Geltung, die Ausstattung und das Bonusmaterial ist "Deluxe": Zwei bisher unveröffentlichte Akustik-Songs sind Teil dieser Neuauflage : „Spirit Of The Sea“ und „Shadow Of The Moon“, beide aufgenommen in einer Home Recording Session von Candice und Ritchie in diesem Jahr. Alle physischen Erstauflagen werden außerdem eine exklusive "Shadow Of The Moon"-Dokumentation auf DVD enthalten. Im Zuge des Jubiläums werden zudem zwei limitierte Black LP-Editionen mit jeweils einem „Golden Ticket“ ausgestattet: zwei glückliche Fans können eine Fender Ritchie Blackmore Signature Stratocaster-Gitarre gewinnen.
Auf "Shadow Of The Moon" wird Medieval und Renaissance-Musik - der Vorläufer einer wesentlichen Folk-Spielart aus der Frühphase des Sixties-Rock - in Perfektion zelebriert. Ritchie Blackmore liefert als Multi-Instrumentalist mit seiner Band (und auf einem Track auch mit In Anderson von Jethro Tull) den Backdrop für die ätherische Stimme seiner Frau Candice Knight. Dabei wird in gekonnter Weise eine längst vergangene Zeit evoziert was gerade auf diesem Erstlingswerk, das fraglos zu den besten Werken von Blackmore´s Night zählt, eine besonders mediative Kraft entfaltet - und dieses in der Vergangenheit verhaftete Album letztlich zeitlos werden lässt.
THE DAMNED - DARKADELIC
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| Credit Bild: © earMusic Edel / Martin Gooch |
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| Credit Bild: © earMusic Edel |
Donnerstag, 4. Mai 2023
STAR WARS DAY May the 4th: Das Archiv der Kult-Trilogie
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| Credit Bild: © Taschen Lucasfilm |
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| Credit Bild: © Taschen Lucasfilm |
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| Credit Bild: © Taschen Lucasfilm |
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| Credit Bild: © Taschen Lucasfilm |
Sonntag, 23. April 2023
HELMUT NEWTON - A GUN FOR HIRE
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| Credit Coverbild: © Helmut Newton Foundation, Berlin Taschen Verlag |
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| Kate Moss für Yves Saint Laurent Spring/Summer 1993 Credit Bild: © Helmut Newton Foundation, Berlin |
Auffallend auch schon bei den frühen Werken: das Signature-Element des Cineastischen. Abseits von Heels, Nylons und Lingerie (oder dem bahnbrechenden Le Smoking von YSL) steht die Mode nicht unbedingt im Vordergrund. Das Close Up mit dem Fokus auf feinen Zwirn trat in den Hintergrund , die Fashion war an diesen Bildern oft das am wenigsten Interessante. Als „professioneller Voyeur“ zelebrierte Newton neben dem Filmzitat genüsslich den gepflegten Tabubruch. Das sorgte schon damals für Kontroversen, der „Male Gaze“ war jedoch ein maßgeblicher Teil des einflussreichen Stils dieses Fotografen und seiner immensen Popularität. Moderhäuser und Brands waren selbst daran interessiert herauszustechen und wollten 08/15-Kampagnen und Sujets tunlichst vermeiden - wenn man das Ungewöhnliche, das Provokante wollte, dann rief man Helmut den Profi. Angesichts der abnehmenden Experimentier-Freudigkeit aktueller High Gloss-Magazine wären manche dieser Sujets heute beinahe undenkbar. Gerade dies macht die in "A Gun For Hire" im Großformat reproduzierten Werke noch faszinierender, gewähren sie doch einen Einblick in eine Ära der Modeszene in der es weniger künstlerische Schranken gab.
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| BibA Katalog, 1968 Credit Bild: © Helmut Newton Foundation, Berlin |
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| Monica Belluci für Blumarine, 1993 Credit Bild: © Helmut Newton Foundation, Berlin |
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| Villeroy & Boch 1985 Credit Bild: © Helmut Newton Foundation, Berlin |
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| Bikini Kalender des Sportmagazins, 2002 Credit Bild: © Helmut Newton Foundation, Berlin |
A GUN FOR
HIRE, Helmut Newton, June Newton, Matthias Harder,
Hardcover, 23 x 30,5 cm, 1,85 kg, 240 Seiten, mit einer Einleitung von Matthias
Harder und Statements von June Newton, Pierre Bergé, Tom Ford, Josephine Hart
und Anna Wintour. Erschienen im Taschen Verlag,
Montag, 27. März 2023
QT 60: Ein Kultregisseur und seine Filme
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Credit Coverbild: © Knesebeck Verlag |
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Tarantino definiert einen Bildausschnitt am Set von Death Proof - Todsicher, 2006 Credit Bild: © Alamy/Collection Christohpel/Knesebeck Verlag |
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Kill Bill, 2003/2004 Tarantino und Thurman besprechen die Actionszenen im Nachtclub „Haus der blauen Blätter“. Credit Bild: © Alamy/Everett Collection /Knesebeck Verlag |
Ein solches Unterfangen hätte den Umfang des 256 Seiten starken Bandes wohl verdoppelt, dennoch ist Shones Buch alles andere als oberflächlich, dafür sorgen auch die vielen O-Töne – zusammengetragen aus zig Interviews und Artikeln.
So ist diese Tarantino-Retrospektive ein gelungenes Portrait des oft kopierten Auteurs, der nicht nur in seiner Generation eine singuläre Figur im Einheitsbrei der Traumfabrik an der Westküste ist.
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The Hateful 8, 2015 Major Warren (Samuel L. Jackson) bewacht seine Leichen Credit Bild: © Alamy/AF Archive /Knesebeck Verlag |
KARL LAGERFELD UNSEEN - Die Chanel Jahre
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| Credit Bild: © Prestel Verlag |
Der
Fotograf Robert Fairer ist einer derjenigen, die hinter die Kulissen blicken
konnten. Für die US-Vogue war er jahrzehntelang mittendrin statt nur
dabei und hielt mit seiner Kamera das Treiben am Laufsteg und vor allem auch
„Behind the Scenes“ fest. Neben ausgewählten Runway Shots zählt vor allem die
Disziplin "Backstage-Fotografie" zum Kern des
neuen Coffee Table-Buchs „Karl Lagerfeld Unseen- Die Chanel
Jahre“ in dem Fairer nun eine Auswahl dieser spannenden Aufnahmen zeigt
und der äußerst umfangreichen Chanel-Bibliothek einen weiteren Prachtband
hinzufügt.
Der Titel
suggeriert natürlich zunächst einmal, dass der Leser hier bislang ungesehene
Werke Lagerfelds sieht oder gar Entwürfe, die es letztlich nie in die
Boutiquen schafften. Beides ist jedoch nicht der Fall, das
"Unseen" bezieht sich sowohl auf die angesprochenen verborgenen
Bereiche als auch auf den Umstand, dass die hier im Großformat reproduzierten Bilder bislang unveröffentlicht geblieben sind. Der ganz große Seltenheitswert
mag dem einen oder anderen Betrachter also fehlen, aber immerhin: Gisele
Bündchen mit Champagnerglas und Zigarette im edlen Zwirn von Chanel sieht man
auch nicht alle Tage.
Im Fokus stehen die Jahre 1994-2007, gerade in diese Ära fielen bedeutende Umbrüche: Lagerfeld modernisierte die Kreationen aus dem Haus an der Rue Gambon ohne dabei die klassischen Elemente Coco Chanels aus den Augen zu verlieren. Für sich selbst entdeckte er die schlankere Silhouette - legendär seine Begründung für den Wandel: er wollte in die notorisch hautengen Jeans von Hedi Slimane passen. Slimane- damals einer der jungen Wilden der mit der Männerlinie bei Dior etwas ähnliches vollbrachte wie Kaiser Karl für Chanel. Die persönliche Stiländerung spiegelte sich dann auch in seinen Entwürfen wider, holten das klassische Chanel-Girl aus dem Salon der besseren Gesellschaft und verliehen ihr "Street (Fashion) Credibility".
Die in diesem Buch gezeigten Kreationen werden teilweise noch heute in den Post-Lagefeld Shows für Chanel zitiert, der Einfluss des Meisters, er wirkt lange nach. Generation Z-Schlabberlook gibt es hier nicht, selbst gut 10-20 Jahre alte Entwürfe wären heute noch problemlos tragbar. Die ikonischen Jacken, sexy Overknees und dieser Mix aus „Belle de Jour“ und Märchenprinzessin wirken einfach zeitlos.
Auch was
das Modelcasting anbelangt blickt man hier auf eine völlig andere Ära. Es ist die Stilepoche vor dem Strange Look und den Instagram-Models. Von „Cloooodia“ Schiffer über Karolina Kurkova bis zu Anja Rubik und Natasha
Poly gibt es hier ein Wiedersehen mit den letzten Super- und Topmodels der
Pre-Social Media-Generation.
In Sachen Fotografie war es auch noch die Vor-Digitalzeit, Fairer musste zu Chanel gleich mehrere Rollen Film mitbringen, um die dort gezeigte Vielfalt festzuhalten. Für den modeaffinen Betrachter ist es leicht sich so wie der Fotograf in den raffinierten Kreationen und der geballten Schönheit zu verlieren. Fairers Bilder mögen Schnappschüsde im geschäftigen Treiben Backstage sein, doch wirken sie in ihrer Komposition und Detailgenauigkeit wie ein aufwendiges Shooting mit einem Fotografem der sowohl in die sartorialen Extravaganzen als auch elfengleichen Model verliebt ist.
Das Buch ist stilecht ganz im Stil des Hauses gehalten - überaus wertig und stylisch in der Aufmachung, grafisch reduziert mit dem gewissen Etwas an Luxus (Überformat, Lotus Leineneinband und der Folienprägung): ein echter Hingucker am Coffee Table. Dies ist ein Band für echte Mode-Aficionados, der auch erneut verduetlicht wie sehr Lagerfeld nicht nur als Persönlichkeit sondern auch als Createur eleganter Mode in der Fashion-Branche fehlt. Insofern ist dieses Buch nicht nur eine spannende Chronik einiger der besten Jahre des Hauses sondern beinahe auch eine wehmütige Retrospektive.
Karl
Lagerfeld Unseen – Die Chanel Jahre, erschienen im Prestel Verlag
Freitag, 24. März 2023
NEWTON, RIVIERA
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| Credit Bild: © Prestel Verlag |
Hinter dem Glitzer & Glamour steckt also vermutlich doch noch etwas ganz Anderes. Womöglich der monochrome Film Noir am nicht enden wollenden Sommertag? Eventuell das Dunkelgrau im Sonnengelb ? Oder gar die eiskalte Femme Fatale in der unbedarft wirkenden Strandschönheit ? Diesen Eindruck kann man jedenfalls gewinnen wenn man die Riviera durch die Kamera Helmut Newtons betrachtet. Nach zwanzig Jahren in Paris verschlug es den Starfotografen 1981 an die Côte d’Azur. Der Grund: weil es in der Hauptstadt angeblich keine Sonne mehr gab. Das Wetter war an der Küste fraglos besser - eigentlich ein Rezept für gepflegten Müßiggang. Doch obwohl seine neue Heimat schon damals als beliebter Ruhestandsort für Gutbetuchte galt, dachte Newton gar nicht ans Aufhören.
Der neue Bildband „Newton Riviera“ ist - eingeleitet von einem Vorwort von Caroline Von Monaco – nun die umfassende Chronik dieser ungemein produktiven Periode, in der einige seiner eindrucksvollsten Werke entstanden. Seine Bilder vom Reich der Reichen und Schönen haben weniger etwas vom makellosen Glamour eines Slim Aarons sondern zeigen mitunter das Abseitige im Schönen, das Niedere im Elitären sowie das Verdorbene im scheinbar Makellosen - also typisch Newton, insofern waren er und die azurblaue Küste ein „perfect match“. Der Starfotograf war hier sowohl distanzierter Beobachter als auch Protagonist der High Society und des Jetset. Vor seiner Linse fand sich ein Who Is Who Prominenter wieder: die Fürstenfamilie, Hollywoodlegende Robert Evans, Schauspielerin Isabelle Huppert, Pop-Chamäleon David Bowie, Designer Karl Lagerfeld mit seinem Lebensgefährten Jacques De Basher oder Regisseur Michael Cimino - originellerweise vor einem Portrait Napoleons abgelichtet, das eine verblüffende Ähnlichkeit offenbart. Dem Zauber der malerischen Umgebung konnte sich Newton, der ja sonst eher an Körperlandschaften interessiert war, ebenfalls nicht entziehen. So entstanden in jener Zeit auch Landscape-Aufnahmen von reduzierter Schönheit. Und dann sind da natürlich die Frauen, stark und gleichzeitig devot, unnahbar, kühl, stets mit diesen BDSM-Touch, ganz gleich ob in den fetischistischen Kreationen der Luxusmoderhäuser am Strand oder im Hotelzimmer in der von Tatortfotos inspirierten Serie „ Yellow Press“.
„Newton, Riviera“ ist fraglos einer der spannendsten neuen Bildbände über die Fotografie-Ikone. Nicht nur weil hier eine ganz spezielle Schaffensphase des Meisters monothematisch beleuchtet wird sondern auch weil der hier gezeigte Blick auf das Riviera Paradise ein so faszinierender ist.
Newton, Riviera - Matthias Harder, Guillaume De Sardes, erschienen im Prestel Verlag
Freitag, 17. März 2023
ROBERT ZIMMERMAN ODER DAS ORAKEL VON NASHVILLE: Bob Dylan - Die Philosophie des modernen Songs
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| Credit Bild: © C.H. Beck |
Doch dann gibt es noch eine ganz andere Deutung des modernen Songs, eine die ihn loslöst vom Ephemer-Zeitgeistigen und im Sinne des Zeitlosen interpretiert. Und um genau diese geht es auch Musiklegende Bob Dylan in seinem neuen Buch, einem Werk das so eigenwillig ist wie der Künstler selbst. Für die Entwicklung der titelgebenden Art von Liedern - insbesondere in lyrischer Hinsicht -war Dylan selbst ja nun nicht ganz unmaßgeblich. Es wäre also durchaus ein naheliegendes Unterfangen gewesen, wenn „His Bobness“ in seinem neuen Buch (sein erstes seit Chronicles: Volume One von 2004, eine Volume Two folgte –typisch für ihn- bislang nicht) eine Art Biographie in Songs oder eine Retrospektive auf sein Schaffen entworfen hätte: doch um seine eigenen Werke geht es in diesem Buch gar nicht - anders als es das ein wenig unkreative Cover der deutschen Ausgabe suggeriert. Auf dem Titelbild der US-Version sieht man Eddie Cochran, Little Richard und die weitgehend unbekannte weibliche Rock N´ Roll Musikerin Alis Lesley, was dem Kern der Buch-Thematik einer popkulturellen Pastiche gleicht, weitaus näher kommt.
In einer Reihe von (Kurz-)Essays beleuchte der Autor 66 von ihm ausgewählte Aufnahmen. Ähnlich breit gefächert wie Dylans letzte Alben, in denen er sowohl den Crooner als auch den Chicago Blues-Shouter gab, beleuchtet Dylan Songs von Künstlern wie Elvis Presley, Little Richard, Bobby Dare, Little Walter, Frank Sinatra oder Elvis Costello. Dies gleicht einem Querschnitt vornehmlich amerikanischer Musik mit apokryphen wie bekannten Songs, viele davon emblematisch für eine musikalische Zeitenwende, als Songs nicht mehr nurbloße Unterhaltung waren. Naturgemäß ist diese Liste äußerst subjektiv, , über Geschmack lässt sich auch bei Dylan nicht streiten, vieles was gemeinhin als revolutionär angesehen wird, kommt bei ihm gar nicht vor - Beatles-Fan ist er beispielsweise nicht.
Am besten ist Dylans Werk immer dann wenn er als Musikologe Tangenten schlägt und wie ein analoges Wikipedia Querverbindungen herstellt. Politische Korrektheit oder gar Rücksicht auf eine bestimmte Art des Feuilletons ist seine Sache dabei nicht. Er schnoddert und knarzt-so wie in seinen Spätwerken, Es ist leicht sich beim Lesen seine unverwechselbare Stimme vorzustellen, wie er in dem ihm eigenen Sprachrhythmus quer durch die Musikgeschichte von London über New York bis Nashville rezitiert, zitiert und orakelt– die deutsche Übersetzung stößt hier an ihre Grenzen.Dylans Schreibweise gemahnt dabei stellenweise an die harte, knappe geradezu existenzialistische Prosa der großen amerikanischen Erzähler, in ihren teils freien Assoziationen lediglich zwei Schritte von der Cut Up-Technik William S. Burroughs entfernt.
In einigen Kapiteln entwickelt dieses Buch einen eigenen Sog, am schwächsten ist es wenn Dylan auch vor totalen Allgemeinplätzen nicht zurückschreckt, die sich wie Liner Notes oder eine Radiomoderation lesen. Manche seiner Analysen sind zudem wohl ironisch gemeint und mischen Fakten mit Fiktion als wäre dieses Buch ein Companion-Band zu Martin Scorseses „Rolling Thunder Revue“-„Doku“. Der Leser erfährt so recht wenig bis gar nichts über die Mechanismen des Songwriting oder gar die Philosophie und Architektur der Songs. Insofern ist dieses Buch eher ein Philosophieren über moderne Songs.
Einen weiteren Literaturpreis wird Dylan für dieses Werk wohl nicht erhalten, dafür hat man bei Greil Marcus oder David Hepworth fraglos schon niedergehende Analysen gelesen. Dennoch ist dies ein kurzweiliger Streifzug durch prägende Jahrzehnte der Musikhistorie und die Einflüsse, die Dylan selbst inspiriert und begeistert haben - als er noch Robert Zimmermann hieß und in Duluth, Minnesota lebte. In seinen besten Momenten ist dies eine leidenschaftliche Lobeshymne auf die Kraft jener Songs die lange vor der er großen Gleichförmigkeit der Jetzt-Zeit entstanden.
Bob Dylan - Die Philosophie des modernen Song, erschienen bei C.H. Beck
DIE SPOTIFY PLAYLIST ZUM BUCH:





























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