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in den Flagship-Stores
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Credit Coverbild: © Universal Music Eagle Rock Entertainment |
STILL ON THE RUN - THE JEFF BECK STORY
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Credit Coverbild: © Universal Music |
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| Credit Coverbild: © Motorbuch Verlag |
Elvis war in vielem der Erste: zunächst einmal natürlich als Pionier einer völlig neuen Musikrichtung. Bis heute sagenumwoben dieses Epiphanie-Erlebnis für die Nachkriegszuhörerschaft, als sie die Musik des Memphis Flash vernahmen, die in ihrer bahnbrechenden Verbindung von weißer und schwarzer Traditionen so vollkommen neuartig war (ein Erlebnis, das sich wiederum bis in die Gegenwart wiederholt - und zwar für alle, die erstmals diese unglaubliche annähernd drei Oktaven umfassende Stimme und diesen Sound zum ersten Mal hören).
Doch Elvis war auch der erste globale Superstar, der in bis dato ungekanntem Ausmaße für eine regelrechte Massenhysterie sorgte. Nie zuvor erfuhr eine einzelne Person eine dermaßen konzentrierte Aufmerksamkeit des "public eye". Auch war der Mann aus Tupelo, Mississippi das erste Totalphänomen – Musiker, Schauspieler, Sexsymbol, geradezu Repräsentant des amerikanischen Traums und der die Nachkriegszeit dominierenden US-Leitkultur.
Zahlreiche Biographien, Essays und Artikel haben sich mit den zahlreichen Teilaspekten dieses außergewöhnliche Lebens auseinandergesetzt: von seiner Freizeitgestaltung und Alltagsgewohnheiten über die Einrichtung
seines Anwesens Graceland hin zu seinem Style und minutiösen Aufzeichnungen seiner Recording Sessions- nichts blieb undokumentiert.
Der neuste Band in der Motorlegenden-Reihe des Motorbuch Verlags widmet sich nun einem weiteren Teilaspekt: seiner Leidenschaft für Autos, Motorräder und andere Fortbewegungittel, die sowohl in seinem Pivatleben als auch in vielen seiner Filme eine große Rolle spielten. Zuallererst sind da natürlich idie Cadlliacs, die auch exemplarisch für Presleys berühmte, geradezu legendäre Freigiebigkeit stehen: diese klassischen US-Straßenkreuzer waren oft Geschenke für ihm nahestehende Pesonen.
Autor Siefried Tesche entwirft in diesem Buch nun eine unfangreiche Chronik von Elvis beeindruckendem Fuhrpark (der über die Jahre u.a. auch Wagen von Rolls Roycs, BMW oder Mercedes enthielt). Das ist ungmein genau recherchiert und für Liebhaber edler Karossen eine regelrechte Fundgrube. Doch so wie bei den vorangegangenen Bänden dieser Reihe liegt der Fokus nicht allein auf den Gefährten. Diese nehmen zwar einen wesentlichen Teil dieses reich beilderten Buchs ein, doch geht es Tesche um wesentlich mehr: denn er entwirft auch eine kompakte, an Trivias überaus reiche Retrospektive auf Elvis Leben und Karriere.
Motorlegenden:Elvis
Presley von Siegfried Tesche, erschienen im Motorbuch Verlag
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| Credit Coverbild: © Eric Clapton Book, Genesis Publications |
Es gibt Musiker, für die sind Gitarren in erster Linie Werkzeuge. Tools, die mehr oder minder austauschbar sind. Mr. Slowhand zählt - wie das Eingangszitat verdeutlicht - explizit nicht zu dieser Gruppe. Gitarren sind für ihn stets sehr viel mehr als nur fabelhaft klingende Konstrukte aus Holz, Plastik und Metall.
Every guitar tells a story - Für
Clapton sind mit so gut wie allen Instrumenten Geschichten und Erinnerungen
an Karrieremarksteine verbunden. Ein Streifzug durch seine extensive
Gitarren-Collection wird so auch zur Tour in die eigene Vergangheit. Und
genau auf eine solche nimmt er den Leser in seinem Buch „Six-String
Stories“ mit.
2007 veröffentlichte EC mit „Mein Leben“ eine durchaus schonungslose Autobiographie . „Six String Stories“ hat nun Züge einer Alternate-Biography, die anhand außergewöhnlicher Instrumente erzählt wird. Chronologisch geht es von den frühen Club-Tagen über den Höhepunkt des British Blues Booms und der Cream -Ära hin zur Solokarriere. Viele Instrumente stehen symbolisch für bestimmte Abschnitte in ECs Karriere, mit ihnen gingen wesentliche stilistische Entwicklungen und Neuausrichtungen Claptons einher.
Natürlich sind hier all die bekannten „Hauptgitarren“ vertreten: Historische Aufnahmen der legendär gewordenen und bis heute verschwundenen „Beano“-Burst, mit der ein ganz junger Eric Clapton einen Standard-Sound des Rock- und Blues schuf (Humbucker-Gitarre in einen Marshall-Amp). Die Derek And The Dominos "Brownie"- Strat in Two-Tone-Sunburst fehlt ebenso wenig wie "Blackie", jenes Instrument, das Clapton einst selbst aus mehreren Vintage-Strats zusammenbaute. Und auch die Royal Albert Hall ES-335, die er bei Creams Farewell Gig an ebenjenem Ort spielte, sieht man hier in all ihrer Pracht. Doch diese Sechsaitigen machen nicht einmal ein 1/3 dieses kompakten Bildbands aus, denn Claptons Sammlung ist extensiv - und "Six-String Stories" somit auch voll von seltenen Errungenschaften der gehobenen Gitarren/ Verstärker und Effekt-Baukunst (wie etwa dem "24 Nights"- Rig mit Soldano SLO-100 und Rack).
Durch die spezialisierte und monothematsiche Ausrichtung auf "Gear" ist dieses Buch nichts für jene, die nur oberflächliche Clapton Fans sind und lediglich auf die Greatest Hits stehen. Dieses Werk richtet sich an die Gitarristen, Liebhaber und Coinnasseure - die sich an dieser mehr als beeindruckende Collection wohl kaum satt sehen werden können.
Eric Clapton - Six-String Stories, erschienen bei Genesis Publications
Ein exklusiver Blick ins Buch:
| Credit Bild: © Eric Clapton Book, Genesis Publications |
| Credit Bild: © Eric Clapton Book, Genesis Publications |
| Credit Bild: © Eric Clapton Book, Genesis Publications |
| Credit Bild: © Eric Clapton Book, Genesis Publications |
| Credit Bild: © Eric Clapton Book, Genesis Publications |
| Credit Bild: © Eric Clapton Book, Genesis Publications |
| Credit Bild: © Eric Clapton Book, Genesis Publications |
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Credit Coverbild: © Taschen Verlag Marvel Entertainment, LLC |
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| DER GANZ JUNGE STAN LEE Credit Bild: Copyright Courtesy Stan Lee |
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| IKONISCHES COVER: SPIDEY IN TYPISCHER POSE Credit Bild: TM & © 2018 Marvel Entertainment, LLC |
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| LEE BEI DER WÜRDIGUNG MIT EINEM STERN AM HOLLYWOOD WALK OF FAME Credit Bild: Copyright: Courtesy Stan Lee/POW! Entertainment |
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| Credit Bild: © 6strings24frames |
THE BIRTH OF ROCK N´ROLL: 70 YEARS OF SUN RECORDS
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| Credit Coverbild: © Edition Olms |
The Birth Of Rock N´Roll: 70 Years of Sun Records von Peter Guralnick und Colin Escott, erschienen bei Edition Olms
RONNIE SPECTOR-MEIN LEBEN
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| Credit Coverbild: © Hannibal Verlag |
Ronnie war eine unverwechselbare Ikone- sowohl gesanglich als auch in ihrem Signature-Style mit den Kajal-Cat Eyes und der Turmfrisur, die später u.a. Amy Winehouse inspirieren sollte. Die Autobiographie „mein Leben“ zählt fürs Rolling Stone-Magazin zu den besten Büchern des Genres, wartet mit einem Vorwort von Rolling Stone Keith Richards auf und ist eine packende (Emanzipations-)Geschichte über eine so kometen- wie wechselhafte Karriere und eine der großen Frauen der Musikgeschichte.
Mein Leben von Ronnie Spector mit Vince Waldron, erschienen im Hannibal Verlag
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| Credit Coverbild: © Harry Benson Taschen Verlag |
Über viele Jahre hinweg wurde Paul vom Fotografen Harry Benson begleitet, der so Gelegenheit hatte unterschiedliche Stationen in dieser legendären Karriere mit seinem einfühlsamen Stil festhielt: Benson war mit dabei als die Beatlemania am Höhepunkt war und er machte auch intime Portraits als sich die Wege von Paul, John, George und Ringo vorerst getrennt hatten und die Wings abhoben. Dieses Buch ist weniger eine Sammlung der spektakulären Live-Aufnahmen oder stilisierten Portraits, sondern wirkt über weite Strecken wie ein Familienalbum: geradezu intime Momente und Superstar McCartney oftmals ganz privat.
PAUL by Harry Benson erschienen im Taschen Verlag
ERIC CLAPTON SIX STRING STORIES
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| Credit Coverbild: © Genesis Publications |
Eric Clapton Six String Stories, erschienen bei Genesis Publications
JIMI: OFFICIAL 80th BIRTHDAY EDITION
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| Credit Coverbild: © Chronicle/Abrams & Chronicle |
JIMI: Official 80th Birthday Edition von Janie Hendrix und John McDermott, erschienen bei Chronicle/Abrams & Chronicle
SHOT! BY ROCK
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| Credit Coverbild: © Edition Olms |
Bowie, Queen (in Marlene Dietrich-Pose fürs Cover des zweiten Albums), Iggy Pop, Debbie Harry, Mötley Crüe oder später Miley Cyrus - Rock war der Mann fürs Ikonische, fürs Wilde, fürs Sinnliche. Der Bildband „Shot! By Rock“ ist nun sein Vermächtnis (der Künstler starb 2021), alle Fotos wurden noch von ihm ausgewählt, und mit eigenen, extrem aufschlussreichen und unterhaltsamen Kommentaren versehen. Dieser Großformat-Bildband ist eine beeindruckende Werkschau, ein mitreißender Streifzug, durch „Dekaden der Dekadenz“, der auch weniger bekannte Facetten seines Schaffens beleuchtet, wie etwa jene der erotischen Fotografie.
SHOT! By Rock, erschienen bei Edition Olms
108 ROCKSTAR GUITARS
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| Credit Coverbild: © Lisa S. Johnson Rowman & Littlefeild Publishers / Hal Leonard |
Ihr luxuriöser Bildband „108 Rockstar Guitars“ ist Hommage an einzigartige Instrumente und an den Rock und Blues selbst. Johnson begreift die Gitarren selbst als Kunstwerke, die teilweise eine Patina wie alte Gemälde haben und dadurch eine Geschichte erzählen. Mit dem Auge einer Künstlerin portraitiert sie in ästhetischen Bildern Instrumente von Stars wie Eric Clapton, Brian Setzer, Brian May, Joe Bonamassa oder Rick Nielsen.
Dieses extrem schöne und extrem aufwendig gestaltete Buch wurde mit dem Silver Graphis Award for Design ausgezeichnet und schon ein Blick genügt um zu wissen warum: Es gibt viele luxuriöse Bildbände doch „108 Rockstar Guitars“ zählt zu der ersten Riege von Büchern, die selbst bibliophile Kunstwerke sind: Roter Einband mit Prägedruck, Goldene Hochglanzseiten, stylishes Design. Dieses Buch ist die perfekte Verbindung von Fotografie- und Gitarrenkunst: Guitar Art - Ein Buch für den Connaisseur.
BOB DYLAN - DIE PHILOSOPHIE DES MODERNEN SONGS
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| Credit Bild: © C.H. Beck |
Dylan doziert hier in einer Reihe von (Kurz-)Essays über von ihm ausgewählte Songs anderer Künstler. Dabei interessiert ihn nicht der zeitgenössische Wegwerf-Pop sondern große Songs und Kleinode aus der goldenen Zeiten aus Genres wie Swing, Blues, Rock N´ Roll, Country bevor die Millennial-Monotonie, die „Peaks and Valleys“ die Intros und die Dynamik verschwinden ließ. Ähnlich breit gefächert wie Dylans letzte Alben, in denen er sowohl den Crooner als auch den Chicago Blues-Shouter gab, beleuchtet Dylan Songs von Künstlern Elvis Presley, Little Richard, Bobby Dare, Little Walter oder Frank Sinatra.
Am besten ist Dylans Werk immer dann wenn er als Musikologe Tangenten schlägt und wie ein analoges Wikipedia Querverbindungen herstellt. Die Essays sind oft knapp, die Prosa weniger rätselhaft als in seinen Songs und mehr am Stil amerikanischer Autoren der 50er orientiert. Einen weiteren Literaturpreis wird Dylan dafür wohl nicht erhalten, es ist jedoch eine kurzweiliger Streifzug durch prägende Jahrzehnte der Musikgeschichte und die Einflüsse, die Dylan selbst inspiriert haben.
Bob Dylan - Die Philosophie des modernen Songs, erschienen bei C.H. Beck
STREAMS FÜR DICH - 1000 TV-SERIEN FÜR JEDE STIMMUNG
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| Credit Coverbild: © Edition Olms |
Den Überblick über zig Streamingdienste und Serien zu behalten ist so zu einer echten Herausforderung geworden. Das Buch "1000 TV-Serien für jede Stimmung“ versucht nun auf 512 Seiten ein Guide durch den Streaming- (und DVD/Blu ray-)Dschungel zu sein. Eingeteilt wird hier weniger nach strikten Genres sondern nach den titelgebenden "Moods" - also eher breitgefassten Kriterien wie "Wenn du lachen willst" oder "Wenn du schreien willst" etc. Kurz-Artikel mit einer knappen Synopsis weisen dem geneigten Leser und potentiellen Zuschauer den Weg. Der Mangel an tiefgehenden Infos ersetzt zwar nicht die eigene Recherche, macht diesen "Serien-Kanon" jedoch zu einem schnellen Emergency-Ratgeber, wenn man vor der notorisch unübersichtlichen Netflix-Startseite sitzt oder eine Alternative zum an "ollen Kamellen" nicht gerade armen Weihnachts-TV-Programm sucht.
STREAMS FÜR DICH - 1000 TV-SERIEN FÜR JEDE STIMMUNG erschienen bei Edition Olms
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| Credit Coverbild: © Sony Music |
Führte ihn der Trip „down memory lane“ auf der letzten Platte zum Breitwand-Countrysound der Sixties, verneigt er sich hier vor der Sweet Soul Music aus Städten wie Memphis, Detroit oder Philadelphia. Soul zählte in den Sechzigern und Siebzigern zu den populärsten Genres und zum Standard für Cover-Bands, die auch ein gutes Trinkgeld bekommen wollten - die Sounds der Labels Motown, Gamble and Huff und Stax liefen im Radio in Heavy Rotation und regten auch die Fantasie eines ganz besonderen Jungen in Long Branch, New Jersey an. Später als man diesen Jungen den Boss nannte, sollte er Versatzstücke dieser Musik in seinem eigenen E-Street Sound in beinahe spector´scher Art und Weise verdichten. Hier nun verneigt er sich vor dieser Musikgattung und erweist auch weniger bekannte Stücken seine Reverenz.
Er tut dies jedoch mit zu großer Werktreue, bleibt stets sehr nah am Original. Hinzu kommt, dass die Arrangements extrem smooth, beinahe steril ausgefallen sind. Wenig spürt man hier vom organischen, dampfenden Sound der klassischen Soul-Alben. Das Polierte dominierte zwar auch Barry Gordys Motown-Aufnahmen, hier wird es jedoch auf die Spitze getrieben - und wird von einer stark zurückgenommenen Performance Springsteens begleitet. Dieses Musikgenre der Passion und überschäumenden Energie (man denke an "I´ve Been Loving You Too Long" oder "Hold On I´m Comin´") wird von Springsteen beinahe im Stile eines Crooners interpretiert - mehr Tony Bennett als Otis Redding. Ein Kontrast, der noch eklatanter wird, wenn man an weitaus energetischere Neo-Soul-Platten der jüngeren Vergangenheit wie Anderson Easts „Alive In Tennessee“ oder „Soul Searchin´“ von Jimmy Barnes denkt. Auch im Vergleich zu den Live-Konzerten, die man vom Boss gewohnt ist, wirkt "Only The Strong.." wie eine Platte mit angezogener Handbremse. Dabei passen sein Timbre und sein Stimmvolumen ausgesprochen gut. Springsteen, der hier anders als sonst nicht als Gitarrist sondern rein als Sänger auftritt und den Fokus damit rein auf die Stimme lenkt, meint dazu im O-Ton: “…On this record, I mean I was guided by the voices that sang before me, and I'm lucky that my range is basically where the great Motown singers sang.My range is similar to David Ruffin's, not as good, similar to Levi Stubbs, not as good, but the range is similar so I can sing that material.”
So gut dies von der Stimmfarbe also zum Ausgangsmaterial passt - man könnte “Only The Strong Survive“ als allzu glatte Platte abtun, in der es ein Superstar nicht vermag, den Song neue Facetten abzugewinnen - und auch ein Gaststar vom Kaliber eines Sam Moore keine Akzente setzen kann. All dies trifft zwar zu, doch hat man sich n den geringen Drive dieses Albums und an die leblosen Arrangements gewöhnt, entdeckt man einen interessanten Aspekt. Springsteen singt diese Songs nicht aus der Sicht eines Begehrenden oder Verlassenen mit gebrochenem Herzen, der seine Emotionalität in die lange Nacht hinausschreit. Bei dem 73-Jährigen werden diese Lieder zu Lamenti über hundert Jahre Einsamkeit - "lookin everywhere just to find someone who cares".
Es ist Nostalgie die in Melancholie umschlägt, wie das so ist wenn man an das was war zurückdenkt, es kann etwas weh tun und die Verzweiflung ist nicht weit. Springsteens 21. Album ist nicht von schweißgetränkter Emotionalität geprägt sondern von einer bittersüßen Wehmütigkeit - an deren Ende aber nicht nur Resignation steht sondern durchaus auch ein Hoffnungsschimmer wartet. Liebe ist nichts für Schwache, nur die Starken überleben. Dieser Spin gibt dem Album eine interessante Tiefe und Dimension - kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich hierbei lediglich um ein solides, aber zu keinem Zeitpunkt großartiges Werk handelt.
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| Credit Bild: © earMusic Edel |
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| Credit Bild: © earMusic Edel |
Die Triple Disc Edition des jüngsten Best Of erscheint im dicken Digipak und umfasst 45 Tracks.CD 1 „Quo´Ing In“ enthält einen Song im neue 2022er Mix („Backbone“ vom gleichnamigen Album) und einen Querschnitt aus zehn Alben von Mitte der Neunziger bis 2019. CD 2 „Quo´Ing Out“ besteht großteils aus 2022 neu eingespielten Klassikern wie „Caroline“ oder – natürlich – „Rockin´ All Over The World“ sowie diversen bislang nur als Single oder auf Limited Editions erhältlichen Tracks. Die finale Disc im Bunde . „Quo´Ing Live“ umfasst dann zehn während der 2008er „In Search Of The Fourth Chord“-Tour entstandene Konzertaufnahmen die bislang unveröffentlicht waren und ebenso 2022 neu abgemischt wurden.
Auf den ersten Blick mag die Zeit ab Mitte der Neunziger nicht gerade die Periode sein, die einem als Erstes einfällt wenn man an Quo denkt. Doch auch diese Zeit hatte ihre Highlights – und gar nicht wenige, wie „Quo´ing“ – gerade in der 3 CD Deluxe Edition - beweist.
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| Credit Bild: ©Tina Korhonen earMusic Edel |
Als erster
sogenannter „Fernsehkrieg“ und aufgrund zahlreicher filmischer Auseinandersetzungen
mit der Dschungelhölle ist der Vietnamkrieg tief im kollektiven Gedächtnis verankert.
Dass parallel dazu ein weiterer Konflikt im benachbarten Laos tobte, wissen indes
nur wenige. Ein Umstand, der alles andere als verwunderlich ist, handelte es
sich dabei doch um die größte
Geheimoperation der CIA bis zum heutigen Tag.50 Jahre nachdem eine Guerilla-Armee
von Hmong-Stammesangehörigen die von den kommunistischen Nordvietnamesen
unterstützten Pathet Lao bekämpfte, erscheint mit dem Bildband „War Of
Whispers“ nun ein außergewöhnlicher
Augenzeugenbericht dieses beinahe in Vergessenheit geratenen Stellvertreterkriegs. Nun mag sich mancher Leser
angesichts der uns heute vertrauten Gleichzeitigkeit und Omnipräsenz diverser
offizieller und inoffizieller News-Kanäle die Frage stellen, wie es möglich war
einen ganzen Krieg geheim zu halten. Einerseits ist die
Informationsgeschwindigkeit heute eine völlig andere, andererseits tat die CIA
alles dafür, dass nichts von den Geschehnissen in Laos an die Öffentlichkeit
drang. Totale Nachrichtensperre heiß die Devise - Journalisten,
die den spärlichen und vagen Gerüchten über diesen Konflikt nachgehen wollten,
wurden rigoros daran gehindert.
Credit Bild: ©John Willheim Hartmann Books
Lediglich eine Ausnahme gab es: John Willheim, damals frisch-gebackener CIA-Offizier und versierter Fotograf, wurde beauftragt, den Schattenkrieg zu dokumentieren - die Aufnahmen sollten Zeugnisse für die Archive des Geheimdienstes bleiben. Dementsprechend wurden Willheim keine Einschränkungen auferlegt. Nur einige hochrangige amerikanische Geheimdienstler, wenige US-Kongressabgeordnete und der damalige Commander In Chief, Präsident Lyndon B. Johnson hatten Zugang zu seinem Material. In den darauffolgenden Jahrzehnten blieben diese fotografischen Dokumente fast vollständig unter Verschluss.

Credit Bild: ©John Willheim Hartmann Books 
Credit Bild: ©John Willheim Hartmann Books 
Credit Bild: ©John Willheim Hartmann Books
Die nun in „War Of Whispers“ zu
sehenden Bilder zeigen sowohl einen beinahe banal wirkenden Alltag, hinter
dessen scheinbarer Normalität jedoch das Grauen lauert als auch Impressionen,
die so filmisch anmuten, als wäre man am Set von Francis Ford Coppolas
„Apocalypse Now“ gelandet. Auch wird man an Robert Capa und den „Falling
Soldier“ erinnert, gerade bei Willheims Bildern während der Offensiven - der
Fotograf inmitten der Kampfhandlungen, die Soldaten „frozen in time“. Diese Aufnahmen sind faszinierend
und es haftet ihnen der Nimbus des Seltenen und Geheimnisvollen an. 
Credit Bild: ©John Willheim Hartmann Books
Insofern ist Willheims Werk ein interessantes Fotoprojekt, es ist jedoch kein gutes Buch für Leser, die sich über diesen wenig beleuchteten historischen Konflikt informieren möchten. Denn leider werden hier fast keine Hintergrundinformationen geliefert, selbst der Anhang nach dem Fototeil ist eher spärlich. Angesichts der Tatsache, dass Willheim damals live dabei war, ist dieses weitgehende Fehlen tiefergehender Erläuterungen und Insider-Infos Buch doch sehr auffallend. Dem Leser bleibt also nur die anderweitige Recherche.
War Of Whispers, erschienen bei
Hartmann Books, Hardcover 22 x 29,8 cm, 276 Seiten , ca. 175 Abbildungen, ISBN
978-3-96070-065-4
Credit Bild: ©John Willheim Hartmann Books